Blutdruck

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Uni Bern: Blutdruck-Medikamente können im hohen Alter schaden

Meine Worte in der Sprechstunde seit Jahren!

Alte und gebrechliche Patientinnen und Patienten haben ein erhöhtes Sterberisiko und Gedächtnisprobleme, wenn ihr Blutdruck mit Medikamenten zu stark gesenkt wird. Dies haben Forschende der Universität Bern und der Universität Leiden (NL) in einer gross angelegten Studie entdeckt – und relativieren damit die offiziellen Empfehlungen zu Blutdrucksenkern. Für ihre Arbeit wurden sie vom Kollegium für Hausarztmedizin mit dem Forschungspreis 2018 ausgezeichnet.

Hoher Blutdruck mit Medikamenten zu senken hilft vielen Menschen und rettet Leben speziell bei über 60jährigen Patientinnen und Patienten. Es geht jedoch auch anders, wenn das gesundheitliche Problem gelöst wird! Gleichzeitig altert die Bevölkerung – Menschen über 80 sind die am schnellsten wachsende Altersgruppe und gleichzeitig die am schwierigsten zu erforschende. Das Patientenspektrum ist breit: vom schwerbehinderten 75-Jährigen im Pflegeheim bis zur 95-Jährigen, die sich noch sportlich betätigt. Blutdruckrichtlinien ignorieren aber häufig dieses breite Spektrum und machen – wie aktuell in den USA – eine allgemeingültige Empfehlung, bei allen über 60jährigen die Blutdruckwerte auf unter 130mmHg zu senken.

«Je tiefer je besser» ist eine Empfehlung, die für viele Menschen auch im hohen Alter gilt, wie randomisierte Studien belegen konnten. Diese hätten jedoch einen Haken, meint PD Sven Streit vom Institut für Hausarztmedizin der Universität Bern (BIHAM): «Solche Studien schliessen sehr alte und gebrechliche Menschen mit mehreren Krankheiten und mehreren Medikamenten aus. Damit sind die Resultate auch der besten Studien nur bedingt auf alte Menschen übertragbar.»

Hausärztinnen und -ärzte haben es aber mit dem ganzen Spektrum von sehr alten Menschen zu tun, also auch solchen, die von klinischen Studien ausgeschlossen werden. Die nun untersuchte Patientengruppe schloss alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Leiden in den Niederlanden ab 85 Jahren ein. Damit wurden auch Patientinnen und Patienten erfasst, die an einer Demenz leiden, im Pflegeheim wohnen oder sonst gebrechlich sind. Die Forschenden fanden heraus, dass Blutdrucksenker bei diesen Patientinnen und Patienten zu einem höheren Sterberisiko und zu einem schnelleren kognitiven Abfall führten. Die Studie wurde im Journal «Age and Ageing» publiziert.

Resultate erstmals allgemein übertragbar

Sven Streit und seine Kolleginnen der Universität Leiden konnten bei den knapp 600 untersuchten Personen nachweisen, dass die Gesamtsterblichkeit und der kognitive Abfall höher waren, je tiefer der Blutdruck durch Blutdruckmedikamente gesenkt wurde. Dieser Zusammenhang bestand nur bei Menschen, die Blutdrucksenker einnahmen, und besonders bei denjenigen, die gebrechlich waren.

Die Forschenden bestätigten mit dieser Studie, was frühere Beobachtungsstudien bereits vermuten liessen. Allerdings ist dies die erste Studie, deren Resultate sich auf die gesamte Bevölkerung übertragen lassen. «Bei Hausärztinnen und Hausärzten setzte sich bereits im Vorfeld immer mehr die Überzeugung durch, speziell bei gebrechlichen Patienten eine zusätzliche blutdrucksenkende Therapie nur nach individueller Abschätzung von Nutzen und Risiko zu empfehlen», sagt Streit. «Nun konnten wir belegen, dass sie damit richtig lagen – entgegen den offiziellen Empfehlungen.»

Die Brisanz dieser Studie überzeugte auch die Britische Geriatrische Gesellschaft, die Streit um einen Blogbeitrag dazu bat, als auch das Schweizer Kollegium für Hausarztmedizin, welche das Team um Streit im Juni mit dem Forschungspreis 2018 im Wert von CHF 10’000.- auszeichnete.

Publikationsdetails:
Streit S, Poortvliet RKE, Gussekloo J. Lower blood pressure during antihypertensive treatment is associated with higher all-cause mortality and accelerated cognitive decline in the oldest-old – data from the Leiden 85-plus Study. Age and Ageing 2018; 0: 1–6. https://doi.org/10.1093/ageing/afy072

Weitere informationen:
Link zur Publikation: https://doi.org/10.1093/ageing/afy072
Link zum KHM-Preis: https://www.khm-kongress.ch/khm2018/khmforschungspreis
Link zum Blog der British Geriatric Society: https://britishgeriatricssociety.wordpress.com/2018/06/01/when-low-blood-pressure-is-too-low-in-old- age/

Quelle: Universität Bern, Corporate Communication

 

Ein Blutdruck oberhalb von 130/80 mmHg stellt ein Gesundheitsrisiko dar

Was ist der wissenschaftlich nachgewiesen sicherste Weg, ohne Nebenwirkungen den Blutdruck zu senken? Antwort: Eine gesunde Ernährung.

Die meisten Leute möchten das jedoch nicht, sich gesund ernähren und sich mehr bewegen. Sie suchen die Lösung in Medikamenten. Die Pharmaindustrie und die Ärzte freuen sich über Mehrumsatz und Gewinn.

Doch die Nebenwirkungen der Medikamente sind so gravierend wie die Folgen des Bluthochdrucks. Sie stecken im Teufelskreis.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/bluthochdruck-usa-senken-richtwerte-fuer-blutdruck-a-1177880.html

Sie entscheiden…

Meine Werte mit bald 63 sind 117/75. Gesamtcholesterin bei 120. Sie lieben Gesundheit und wollen das auch erreichen ohne Medikamente, dann kommen Sie in unsere Sprechstunde.

Ein Gedanken wert: Die Senkung der Werte spielt natürlich auch viel Geld in die Pharma-/Arztindustrie.

So können Sie ganz einfach Ihren hohen Blutdruck senken

Essen Sie gesund!

Essen Sie Lebensmittel, wie Früchte, Gemüse, Getreide und Wurzeln mit einem hohen Kaliumgehalt.

Blutdrucksenker-Medikamente können zahlreiche Nebenwirkungen – lesen Sie mal den Beipackzettel – auslösen. Gesunde Ernährung haben jedoch keine Nebenwirkungen.

Versorgen Sie Ihren Körper zusätzlich mit einem guten Magnesium. Nicht mit dem Billig-Magnesium von Grossverteilern. So kann das Blut gut fliessen.

Und geniessen Sie Bewegung…!

Einfacher und erst noch sicherer geht es nicht.

Quellen:

ScienceDaily.com

UPI.com

JAMANetwork.com

NCBI.NLM.NIH.gov

Sphinxsai.com

Übrigens Bluthochdruck lässt das Hirn schrumpfen!

Hoher Blutdruck hat mit der Zeit sehr negative Auswirkungen auf das Gehirn und seine Funktionen. Häufig verursacht Bluthochdruck kleine Miniblutungen im Gehirn, die zwar unbemerkt bleiben, aber mit der Zeit das Gehirn schrumpfen lassen, die kognitiven Funktionen beeinträchtigen und zu Demenz führen können. Ausserdem wird das Risiko für Alzheimer deutlich erhöht.

Das Märchen mit dem zu hohen Blutdruck

Doktor Schnitzer spricht Klartext über die Hintergründe des riesigen Wirtschaftszweigs der Bluthochdruckpatienten. Etwa die Hälfte der Patienten gehen wegen des Problems Bluthochdruck zum Arzt – und bekommen ein blutdrucksenkendes Mittel. Das ändert natürlich nichts an den Gründen für den hohen Blutdruck, sondern nur die Anzeige des Messgerätes.

Ohne die Beseitigung der Krankheit selbst aber kann der Mensch nicht gesunden. Die Medikamente heilen nicht!

Die Krankheit Bluthochdruck können Sie mit einer korrekten und gesunden Ernährung und Bewegung mindern und nach ein paar Wochen heilen.

Ärzte an der Quelle der Medikamente sterben selber an Herzinfarkt oder Hirnschlag. Und Ärzte schlucken gerne und oft. Zu oft könnte man sagen…

Quelle: Dr. Schnitzer

 

Bluthochdruck: Es geht oft ohne Medikamente

Ei, ei, ei… Was schon seit weit über 50 Jahren bekannt ist wird wieder einmal aus der Mottenkiste hervorgeholt.

Bewegung, Entspannung und bewusste Ernährung für einen gesunden Blutdruck: Das ist das Motto des Welt-Hypertonie-Tags am 17. Mai.

Toll, nicht wahr?

Doch konkret wird es dann doch nicht. Dass es noch Leute gibt, die Zeit für so einen Welt-Hypertonie-Tag aufwenden können ist mehr als erstaunlich. Mit Leerlauf kann man einen ganzen Tag füllen und das weltweit. Und die Experten bieten sogar eine kostenlose Blutdruckmessung durch, landesweit. So mal in Deutschland. Aber auch bei uns in der Schweiz können Sie in die Apotheke, zu Ihrem Gesundheitscoach, gehen. Die Dame oder der Herr, eben der Gesundheitscoach misst Ihnen dann den Blutdruck kostenlos. Bei Fragen ist er oder sie dann aber bereits überfordert. Verzichten Sie einfach auf allzu viel Salz und zu viel Fett, hören die Besucher der Apotheke. Damit ist der Ratschlag beendet. Wenn Sie das dann befolgen sehen Sie, dass der Blutdruck, vielleicht, wenn es gut geht ein klein, klein wenig zurückgeht.

Wenn Sie die konkrete Lösung wissen möchten, frage Sie uns in unserer Sprechtunde.

Bluthochdruck zeigt, dass wir

falsch leben. Klingt sehr einfach ist jedoch auch so einfach.

Kein Tier, das wir Menschen nicht falsch ernähren, hat einen hohen Blutdruck.

Ein hoher Blutdruck zeigt, dass wir Menschen

  • uns falsch und ungesund ernähren
  • zu wenig bis gar keine Bewegung haben
  • nur noch oberflächlich atmen

Wir schwächen täglich unseren Körper, anstatt korrekt zu leben. Und so spüren wir sofort Stress, beim kleinsten Windchen oder bei anderen Meinungen. Stress treibt den Blutdruck in die Höhe.

Beginnen Sie zu leben, wie wir Menschen leben sollten, dann brauchen Sie keinen gefährlichen Blutdrucksenker oder schon gar keinen brandgefährlichen Cholesterinsenker.

In unserer Sprechstunde klären wir auf, was Sie selber tun können.

Wieviel Salz ist problemlos?

Salz wird immer wieder verteufelt. Zu viel Salz soll an allen möglichen Krankheiten, vor allem an zu hohem Blutdruck, beteiligt sein. Ja sicher, wenn wir wirklich zu viel Salz zu uns nehmen.

Doch meistens ist es nicht das Salz sondern der Rest, den wir zum Salz essen. Die Pommes, die Chips, die Salzstangen usw.

Neuste Studien u.a. der Universität von Alabama in Birmingham belegen, dass Natrium-Zufuhr täglich von 3’000 bis 6’000 Milligramm den Blutdruck, resp. das Herz nicht beeinträchtigen und schon gar nicht negativ. Zum Vergleich ein Teelöffel Salz enthält etwa 2’300 Milligramm Natrium.

Der durchschnittliche Amerikaner isst pro Tag ca. 3’400 Milligramm, 5 % essen täglich mehr als 6’000 Milligramm Natrium.

Die Studie mit mehr als 100’000 Menschen über fast 4 Jahre wird sicher viel Kritik auslösen.

Unsere Meinung: Salz in Massen, wirklich in Massen (unter einem Teelöffel pro Tag) und eine gesunde Ernährung schadet dem Körper nicht. Wie oben erwähnt sind Pommes und Chips, Pizzen usw. wesentlich schädlicher als das Salz selber.

Übrigens ist Zucker in allen Formen schädlicher als Salz.

Blutdruck

Ein normaler Blutdruck ist lebenswichtig. Damit das Blut durch die Blutgefässe zu den Organen und den Geweben fliessen kann, muss es unter Druck stehen. Zwei Mechanismen sorgen dafür, dass dieser Druck entsteht: das rhythmische Pumpen des Herzens und der Widerstand der Gefässwände.

Wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht und das Blut vorwärts befördert, entsteht in den Arterien ein höherer Blutdruck. Entspannt sich der Herzmuskel anschliessend und füllt sich das Herz wieder mit Blut, geht der Blutdruck in den Arterien allmählich zurück. Er fällt aber nicht auf Null ab, denn die elastischen und muskulösen Arterienwände sorgen dafür, dass der Blutdruck auch zwischen den Pumpstössen des Herzens hoch genug bleibt, damit das Blut im Kreislauf weiterbefördert wird.

Das rhythmische Steigen und Fallen des Blutdrucks hält man beim Blutdruckmessen fest. Dabei werden zwei Blutdruckwerte unterschieden:

  • der obere oder systolische Blutdruckwert. Er entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und der Druck in den Gefässen am höchsten ist (Systole).
  • Der untere oder diastolische Blutdruckwert. Er entsteht, wenn sich das Herz entspannt und der Druck in den Gefässen am niedrigsten ist (Diastole).

Blutdruckwerte:

Der Blutdruck ist normal, wenn der systolische Wert unter 140 mmHg und der diastolische Wert unter 90 mmHg liegen. Ideal für die Gesundheit sind aber tiefere Werte, nämlich unter 130/85 mmHg. „mmHg“ bedeutet „Millimeter Quecksilbersäule“ und ist die Masseinheit für Blutdruckwerte.

Von Bluthochdruck (in der medizinischen Fachsprache „Hypertonie“ genannt) spricht man, wenn die Blutdruckwerte bei 140/90 mmHg oder darüber liegen. Ein Bluthochdruck besteht auch, wenn nur einer der beiden Werte über dieser Grenze liegt. Ein isolierter systolischer Bluthochdruck, bei dem lediglich der obere Wert erhöht ist, kommt vor allem bei älteren Personen häufig vor.

Mässiger Bluthochdruck: zwischen 160 – 179, resp. 100 – 109 mmHG

Schwerer Bluthochdruck: ab 180, resp. ab 110 mmHG

Plötzlicher Blutdruckanstieg:

Sind Ihre Blutdruckwerte bei einer Messung plötzlich deutlich höher als sonst, kann dies ein Risiko für Ihr Herz-Kreislauf-System bedeuten. Oft reicht es in einer solchen Situation abzuwarten und die Messung etwas später zu wiederholen. Wenn ein plötzlich erhöhter Blutdruck jedoch mit mindestens einem der nachfolgenden Symptome einhergeht, muss unverzüglich ärztliche Hilfe angefordert weren (Notruf 144):

  • Schmerzen, Brennen oder ein starkes Druckgefühl im Brustkorb
  • Atemnot
  • Krampfanfälle (wie sie z.B. bei einer Epilepsie auftreten, nicht Wadenkrämpfe)
  • Lähmungen oder Sprechstörungen
  • Starke Übelkeit mit oder ohne Erbrechen
  • Verschwommenes Sehen
  • Nasenbluten
  • Deutliche Benommenheit

Die Blutdruckmessung

Für einen vorübergehend erhöhten Blutdruck sorgt bereits ein leerer Magen nach der letzten Mahlzeit oder einfach die Angst vor dem bevorstehenden Arzttermin. Wird nach solchen Blutdruckmessungen ein Blutdrucksenker verordnet, ist das eine typische Fehlbehandlung. Je nachdem wie Sie in die Praxis gekommen sind, gestresst, im Berufsverkehr zum Beispiel je höher wird der Bludruck sein. Kommen Sie gelassen und mit positiven Gedanken zu Ihrem Arzt, wird der Blutdruck normal niedrig oder nur leicht erhöht sein.

Messen Sie Ihren Blutdruck selber, so messen Sie ihn in ruhigem Zustand, in einer angenehmen Atmosphäre. Entspannen Sie 15 Minuten und messen dann. Sie können auch tief ein- und ausatmen (meditieren), eine 1/4 Stunde lange und Sie werden meistens einen normal tiefen Blutdruck haben.

Blutdrucksenker dient der Pharmaindustrie und den Ärzten: Eine gross angelegte Studie im Jahr 2011 (Cochrane Database of Systemic Reviews 2012, Issue 8.) zeigt erstaunliches. Es wurde die medizinische Literatur von 1948 bis 2011 durchforscht. Und hat 11 zuverlässige, randomisierte, kontrollierte Studien gefunden. Die vier besten wurden ausgewertet. Mit knapp 9000 Patienten. Das Ergebnis: Ob sie die Medikamente gegen Bluthochdruck genommen haben oder nicht, machte keinen Unterschied aus. Es fand sich kein Unterschied in der Anzahl von Herzinfarkten, Schlaganfällen oder überhaupt Herz-Kreislauferkrankungen. Ausdrücklich: Kein Unterschied. Es geht um Werte zwischen 140 und 160 mmHg (Diast. 90 – 100 mmHg).

Bedenken Sie, dass auch Blutdrucksenker Nebenwirkungen auslösen können. Lesen Sie den Beipackzettel. U.a. auch Tinnitus (steht meistens nicht im Beipackzettel).

Die einfachste und beste Lösung den Blutdruck zu senken: Den Blutdruck können Sie meistens, fast immer, mit gesunder Ernährung und mit Bewegung, z.B. Joggen normal tief halten. Sogar in Stresssituationen wird er nur leicht höher werden.