Blähungen

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Verdauungsprobleme essen wir uns an: Enzyme fehlen

Enzyme sind Substanzen, die das Leben ermöglichen. Sie werden für jede chemische Reaktion benötigt, die im menschlichen Körper stattfindet. Ohne Enzyme würde überhaupt keine Aktivität stattfinden. Weder Vitamine, Mineralstoffe noch Hormone können ohne Enzyme arbeiten. Stoppen Sie deshalb einen Enzymmangel.

Mit Enzymen verdauen wir unsere Nahrung!

Der menschliche Körper produziert etwa 22 Verdauungsenzyme, die Proteine, Kohlenhydrate, Zucker und Fette verdauen können. Die Nahrung wird stufenweise verdaut, beginnend im Mund, bewegt sich in den Magen und schliesslich durch den Dünndarm. Bei jedem Schritt zerlegen spezifische Enzyme verschiedene Arten von Lebensmitteln.

Wenn Enzyme beginnen, Nahrung im Mund zu verdauen und dies auch weiterhin im Magen tun, werden auch pflanzliche Enzyme aktiv. Die Nahrung tritt dann in den oberen Teil des Dünndarms ein, wo die Bauchspeicheldrüse Pankreasenzyme bereitstellt, um die Nahrung weiter abzubauen. Der endgültige Abbau der verbleibenden kleinen Moleküle der Nahrung erfolgt im unteren Dünndarm. Idealerweise arbeiten die verschiedenen Arten von Enzymen zusammen, um zu helfen, Nahrung zu verdauen und den Zellen Nährstoffe zuzuführen, um ihre Gesundheit zu erhalten.

Ursachen für Enzymdepletion

Die Hauptursachen für den Enzymabbau sind:

  • Pestizide, Chemikalien, Gifte, Medikamente
  • Hybridprodukte, wie z.B. Geflügel und Gentechnik
  • Wachstumshormone in tierischen Produkten
  • Pasteurisierung
  • Bestrahltes Essen, wie z.B. Bananen, Orangen usw.
  • Übermässige Aufnahme von ungesättigten und gehärteten Fetten
  • Gekochte Nahrungsmittel
  • Mikrowellen-Nahrung
  • Strahlung und elektromagnetische Felder (Smartphone, WLAN usw.), Geopathische Stresszonen
  • Fluoridiertes Wasser
  • Schwermetalle z.B. in Fisch und Meerestiere
  • Quecksilber-Amalgam-Zahnfüllungen
  • Zahnwurzelkanäle

Was verursacht Enzymdefizite?

Die vier Grundenzyme und gesundheitliche Probleme, die bei einem Mangel auftreten können:

  • Protease (verdaut Proteine)
    Angstzustände, niedriger Blutzucker, Nierenprobleme, Wassereinlagerungen, geschwächte Immunität, bakterielle und virale Infektionen, Krebs, Blinddarmentzündung, Knochenprobleme (wie Osteoporose, Arthritis und Knochensporne).
  • Amylase (verdaut Nichtfaser-Kohlenhydrate)
    Hautprobleme wie Hautausschläge, Nesselsucht, Pilzinfektionen, Herpes und Aphten, Lungenprobleme wie Asthma, Bronchitis und Emphysem, Leber- oder Gallenblasenerkrankung.
  • Lipase (verdaut Fette)
    hoher Cholesterinspiegel, Fettleibigkeit, Diabetes, Verhärtung der Arterien und andere kardiovaskuläre Probleme, chronische Müdigkeit, spastischer Kolon (Dickdarm), Schwindel.
  • Cellulase (verdaut Fasern)
    Darmwinde, Blähungen, akute Nahrungsmittelallergien, Gesichtsschmerzen oder Lähmungen, Candidiasis (Darm- und vaginale Hefe-Infektionen).

Natürlich können Sie Enzyme auch für teures Geld kaufen, oder Sie essen einfach gesund. In unserer Sprechstunde klären wir auf, was heute eine gesunde Ernährung ist. Schnäpse können im Moment helfen, doch kann und ist nicht die Lösung.

Verdauung nach 17 oder 18 Uhr

Immer wieder, fast täglich hören wir in unserer Sprechstunde, dass Klienten nach 17 oder 18 Uhr kein Salat, kein Gemüse und schon gar nicht roh, essen dürfen. Der Therapeut, der Arzt, der Chinese haben gemeint… Doch warum wird nicht korrekt erklärt. Oder schlichtweg falsch.

Am Übergang von der Speiseröhre zum Magen befindet sich der Magenmund «Cardia» mit einem Ringmuskel. Dieser lässt in seiner Aktivität bei vielen Menschen, die sich oft ungesund ernähren und den Magen überfüllen, nach 17 oder 18 Uhr nach. Statt einer guten und schnellen Verdauung beginnt die Nahrung zu faulen und zu gären, was weder für die Gesundheit der Speiseröhre gut ist noch für den Magen, wohin die Speisen gelangen.

Wie lange verdauen wir folgende Nahrung:

  • Früchte, Salat und Gemüse, roh: 30 Minuten bis zu 4 Stunden
  • Milchprodukte: 6 Stunden
  • Fleisch: 8 – 9 Stunden
  • Wurstwaren bis zu 12 Stunden
  • Kohlenhydrate, je nach Produkte, auch mehrere Stunden

Übrigens vor allem Milch- und Fleischwaren faulen und gären. Toxische Gifte entstehen. Eier, die sehr schwer sind, faulen bereits im Magen.

Salate und Gemüse sind leicht und gut verdaulich. Einzig kann die Sauce störend sein. Gekochtes Gemüse winkt der Magen und Darm sehr schnell durch. Es gibt nichts zu holen. Die Nährstoffe sind todgekocht. Zu verdauen gibt es nicht viel. Und doch können sie blähen. Denn gewisse Gemüse werden im gekochten Zustand sauer und sind nicht mehr basisch.

Zwischen den Mahzeiten sollte mind. 4 Stunden liegen.

Unser Körper ist nicht darauf eingerichtet, in einem Dauerzustand der Sättigung zu sein. Unser Körper verfügt über das lebenswichtige Gen Sirtuin, das nur aktiviert wird, wenn wir einen leeren Magen haben. Die positiven Folgen sind, dass sich der Körper regeneriet, sich die Haut verjüngt und sich ein gesundes Gewicht einstellt.

Ständige Blähungen, Darmwinde, Völlegefühl, dicke Bäuche

Wie bei Schmerzen spricht der Körper bei ständigen Blähungen sehr deutlich. Blähungen weisen auf ein Ungleichgewicht im Verdauungssystem hin. Es läuft etwas falsch. Die Darmflora, wenn sie gesund ist, bildet einen grossen Teil unseres Immunsystems. Ist die Darmflora geschwächt und gestört, werden die Abwehrmöglichkeiten des Organismus gegen eindringende pathogene Keime deutlich reduziert. Gleichzeitig wird der Körper von zusätzlichen Giften (den giftigen Fäulnisgasen der Blähungen) bedrängt, so dass er sich einer äusserst belastenden Situation gegenüber sieht.

Der moderne Mensch kann heute kaum noch richtig gesund essen. Mit der ausgewogenen Ernährung, wie wir immer wieder im Fragebogen lesen, isst er querbeet alles, was ihm in die Hand fällt oder auf seinem Teller landet. Vor allem Nahrung, die nur den Magen vollstopft. Das wichtigste beim Essen, es muss schmecken, alles andere ist unwichtig. Dass es schmeckt, dafür sorgen die Nahrungsmittelhersteller mit viel Chemie. Geschmacksverstärker, Veredelung der Nahrungsmittel, wie der Gourmet meint. Hinzu kommen Konservierungsmittel und weitere Gifte, die nichts im Essen zu suchen haben. Doch wir essen das und staunen dann, wenn wir tatsächlich mal was gesundes essen, dass der Körper gesunde Nahrung als Feind betrachtet und massive Blähungen und auch Durchfall auslöst.

Jeder Mensch, der Gemüse nur noch gekocht essen kann, weiss, dass sein Körper, seine Darmflora, sein Darm massiv gestört ist. Die Folgen sind happig: Nährstoffmangel mit all seinen gesundheitlichen Folgen, Kopfschmerzen, Migräne, Reizdarm, Entzündungen wie Morbus Crohn u.a., Darmkrebs uvm…

Was löst konkret Blähungen aus?

  • Weissmehlprodukte
  • Zucker, Süssigkeiten, Süssgetränke aller Art
  • Kaffee
  • übermässigen Alkoholkonusm
  • alle tierischen Proteine, Proteindrinks, Fette
  • alle künstlichen Zusätze in den Nahrungsmitteln
  • Gift in den Nahrungsmitteln (am meisten zu finden in tierischen Produkten)
  • Hastiges Essen, Stress, Rauchen
  • Mangelndes Kauen und Einspeicheln der Nahrung
  • zu viel essen
  • Essen und gleichzeitiges Trinken
  • Kohlensäure in Getränken
  • alles querbeet essen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit Fructose-, Lactose-, Histamin- oder Glutenintoleranz
  • Einseitige Ernährung (es gibt Menschen, die essen nur Teigwaren…)
  • Leberschwäche
  • Reizdarm
  • Medikamente, auch Antibiotika
  • Der Hauptgrund für Blähungen, Darmwinde, Völlegefühl usw. ist unser dampfendes, herzhaftes Essen voller leckerer Zutaten. So töten wir wichtige Enzyme, die der Körper zur Verdauung dringend braucht! Wir legen Magen- und Darmtrakt lahm. Es bläht, blubbert und dampft im Körper weiter. Der Schweiss trieft, der rote Kopf… Erst dann können wir winden und regen uns auf ab dem gesunden Salat, den wir noch gegessen haben. Der Arzt und Therapeut hat ja gesagt, man soll abends keinen Salat mehr essen. Was wissen die schon über Ernährung? Nichts!

Was können Sie tun, damit
Blähungen zurückgehen?

Eine plötzliche Nahrungsumstellung, von schlechter Nahrung zur gesunden Nahrung, kann zu Beginn Blähungen und eventuell Durchfall verursachen. Der Körper ist jedoch ein Wunder, er kann sich in der Regel recht gut selber korrigieren und heilen. Es hilft kleine Mengen gesunder Ernährung (rohes Gemüse, Salat) zu essen oder Smoothies zu trinken. Kaufen Sie immer Bioqualität!

In unserer Ernährungsberatung in der Sprechstunde erfahren Sie alles zu diesem sehr wichtigen Thema. Denn mit unserer Ernährung gestalten wir unsere Gesundheit.