Bandscheibenvorfall

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Medizinische Pfeifenköpfe wo man hinschaut: Implantate

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84jährig: Vorbild, wie man fit und gesund alt werden kann

Gestern hatten wir Besuch von einem 84jährigen Herrn mit Lendenwirbel- und Ischiasschmerzen, sonst ist er topfit und gesund.

Er treibt viel Sport, z.B.:

  • Laufen 7 – 9 km täglich, auch mal mehr
  • Wandern in den Bergen
  • Fahrradfahren, Biken
  • Joggen
  • Schwimmen
  • Surfen
  • Skifahren
  • Langlauf

Über die Sommermonate im Wohnwagen in Silvaplana (Engadin).

Was er leider vergessen hat, seine Rumpfmuskeln aufzubauen, damit sie da sind für all seine sportlichen Aktivitäten. So ist der Schmerz im unteren Rücken in die Beine entstanden, nachdem er seinen Wohnwagen im letzten Sommer patziert hatte.

Was meinten die Ärzte?

Er hat einen kleineren Bandscheibenvorfall. Nach dreimaligen Cortisoninfiltrationen und Physiotherapie, die nichts gebracht hatten, haben sie ihm eine Operation mit Versteifung (Fixation mit Schrauben und Platten) empfohlen.

Zu uns kam der Klient bereits ohne Schmerzen. Er wollte von uns wissen, was die Schmerzen verursacht haben, wie er schmerzfrei bleiben kann und wie er wieder seinen Sport ausüben kann.

Auch geistig fit

Durch seinen Sport ist er geistig fit und er interessiert sich noch für viele Dinge. So z.B.:

  • Moderne und alte Technik, Projekte
  • Computer
  • Smartphones
  • Lesen
  • Meditation
  • Fotografie
  • Schreibt Artikel und hält Vorträge
  • Gesundheit

Na, und was machen Sie?

Wenn Sie auch wieder in Bewegung kommen möchten, auch wenn Sie heute starke Schmerzen haben, kommen Sie in unsere Sprechstunde. Wir zeigen Ihnen was Lebensfreude auch im hohen Alter sein kann.

Was brauchen Sie dazu:

Nur einen Willen, der will…

Heute, soeben ein 80jähriger Klient bei uns, auch toptfit und gesund

Der Arzt (namhafter Chirurg) habe ihn vor einem Jahr operiert. Spinalkanalverengung durch Verkalkung. Die MRI-Bilder zeigen, dass der Arzt gar nichts gemacht hat, denn die Verkalkung ist noch gleich vorhanden wie vorher. Die kleinen Bandscheibenvorfälle, die er zudem hat, stören nicht. Erstaunlich, was so alles möglich ist, wenn man Humanmedizin studiert hat. Denn nun konnte er in letzter Zeit noch Cortisoninfiltrationen verkaufen, die auch nichts gebracht haben.

Auch er leidet ganz einfach an Muskelschmerzen und ist sportlich und geistig aktiv, arbeitet immer noch als Architekt, hat jedoch auch vergessen seine Rumpfmuskulatur zu pflegen, aufzubauen und zu gebrauchen.

Liebe Ärzte, auch wenn Menschen alt sind, haben sie noch ein Hirn und sind nicht dumm.

Auch mit einer Bandscheibenprothese weiterhin Schmerzen! Warum?

Eine künstliche Bandscheibe wird in der Regel erst dann eingesetzt, wenn bandscheibenbedingte Rückenschmerzen und Wirbelsäulenerkrankungen trotz konservativer Therapiemassnahmen wie Physiotherapie und medikamentöser Schmerzbehandlung weiter anhalten und eventuell sogar schlimmer werden und mit Lähmungserscheinungen und Bewegungseinschränkungen einhergehen. Voraussetzung für die Implantation einer Bandscheibenprothese ist zudem, dass maximal drei nebeneinander liegende Bandscheiben von degenerativen Veränderungen betroffen sind.

Durch die Implantation einer künstlichen Bandscheibe sollen zum einen die bandscheibenbedingten Rückenschmerzen beseitigt und zum anderen die natürliche Beweglichkeit der Wirbelsäule erhalten werden.

Sie lesen korrekt «sollen Rückenschmerzen beseitigen».

Sind Sie jünger (bis etwa 55jährig) und künstlichen Gelenken zugeneigt, dann kommen Sie schneller in den Genuss einer grösseren Operation durch den Bauchraum. Der fachlich kompetente Arzt und Chirurg kann die künstliche Bandscheibe optimal platzieren, dass sie später nicht zum Nachteil wird. In unserer Sprechstunde sehen wir immer wieder Prothesen, die in den Spinalkanal einengen oder seitlich auf die Nerven drücken. Das sollte nicht sein!

Wir haben Klienten, die vor lauter Panik und Freude am Möglichen solche Prothesen einsetzen lassen. Doch wer ist danach tatsächlich schmerzfrei? Gute Frage! 50 zu 50, hört man immer mal wieder.

Nach der Operation ist schonen für einige Wochen angesagt, dann Physiotherapie und Muskeln stärken. Wer das einhält ist mal für eine Zeit schmerzfrei. Wer zu schnell in die Bewegung kommt und seine – nicht vorhandenen Muskeln – zu schnell aufbaut, spürt wiederum Schmerzen.

Das Problem bei einem sogenannten Bandscheibenvorfall ist selten der Vorfall, sondern eben bereits vor der Operation die – nicht vorhandenen Muskeln.

Die Betroffenen können sich viel Leid ersparen, wenn Sie zuerst denken und nochmals denken, erst dann handeln.

Kommen Sie in unsere Sprechstunde, wir zeigen und erklären Ihnen von wo der Schmerz tatsächlich herkommt. Sie werden staunen und Ihren Bandscheibenvorfall oder eine grössere Operation schnell vergessen.

PS: Was bringen Spreizer, die zwischen den Wirbeln eingesetzt werden?

Ist eine Bandscheibe verschlissen, flacht sie ab. In Einzelfällen kann versucht werden, den Höhenverlust auszugleichen, indem sogenannte Spreizer zwischen die hinten am Wirbelkörper anschliessenden Dornfortsätze eingesetzt werden. Sie weiten den Abstand zwischen den Dornfortsätzen möglichst nah am Wirbelkanal auf. Dadurch soll die Wirbelsäule etwas aufgerichtet werden. Die seitlichen Nervenkanäle und der Spinalkanal soll erweitert werden.

Spreizer bringen jedoch nichts. Denn die Nerven sind nicht so heikel, wie wir immer meinen und sie sind auch nicht entzündet. Spreizer können zudem erst recht auf Nerven und den Spinalkanal drücken. Je nachdem wo sie sitzen und ob der Chirurg gut oder weniger gut gearbeitet hat.

Der Schmerz liegt in der Regel in der Muskulatur. Da nützen Spreizer oder andere Dinge, wie Verschraubungen nichts!

Der Mikroeingriff bei einem Bandscheibenvorfall: Diskektomie

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Risiken einer künstlichen Bandscheibe

Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Bandscheiben-Operation zum Einsetzen einer Bandscheibenprothese (künstliche Bandscheibe, meistens aus Titan) mit einem gewissen Risiko behaftet. Unterscheiden muss man allerdings die allgemeinen Komplikationen einer Bandscheiben-Operation, die durch den Eingriff selbst entstehen können und die speziellen Komplikationen einer Bandscheibenprothese, die durch die künstliche Bandscheibe bedingt sind.

Folgende Komplikationen können auftreten:

In der Lendenwirbelzone:

  • Narbenbruch
  • Bauchwandbruch
  • Verletzung des Bauchfells
  • Verletzung des Darms
  • Blasen- und/oder Harnleiterverletzung
  • eine Darmlähmung
  • Reizung der Nervenwurzel

In der Halswirbelzone:

  • Gefässverletzungen
  • Nervenreizungen und/oder -Verletzungen
  • Heiserkeit

Generell können Infektionen der Wunde auftreten, Wundheilungsstörungen, Thrombose, Lungenembolie…

Weitere Komplikationen können sein:

  • Das Implantat kann wandern
  • Die Prothese kann in den Wirbelkörper einsinken
  • Die Prothese kann sich loslösen und sich lockern, verhaken oder festsetzen (am falschen Ort)
  • Abnutzung der Prothese

Künstliche Bandscheiben sind erst seit ca. 10 Jahren in der medizinischen Anwendung. In diesem relativ kurzen Zeitraum befanden sich die Bandscheibenprothesen in einer stetigen Entwicklung. Daher lässt sich auch noch nicht sagen, ob das klinische Ziel der Bandscheibenprothese wirklich langfristig – auch Jahrzehnte nach der Operation, erreicht wurde: Die Vermeidung von sogenannten Anschlussinstabilitäten (Bandscheibendegeneration) benachbarter Segmente, die als Folge einer Wirbelsäulen-Versteifung immer wieder beobachtet werden kann.

Bedenken Sie ebenfalls, dass eine künstliche Bandscheibe oder überhaupt ein operativer Eingriff an einer Bandscheibe meistens (bis zu 98 %) gar nicht notwendig ist. Denn auch mit einem Eingriff oder mit einer Bandscheibenprothese leiden Patienten danach immer noch an Schmerzen, Kribbeln und Ziehen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt nicht in Panik versetzen. Ein Eingriff an der Wirbelsäule, egal wo, ist immer mit einem nicht zu unterschätzenden Risiko verbunden.

Weitere Informationen finden Sie hier oder in unserer Sprechstunde klären wir auch Irrtümer auf.

Die Komplikationsrate generell bei med. Behandlungen und Eingriffe liegt bei rund 45 %!

Zahl der Operationen von Hüft- oder Knieprothesen stark gestiegen

In der Schweiz ist die Zahl orthopädischer Operationen gemäss Bundesamt für Statistik (BfS) stark gestiegen.

So nahmen die Hüftprothesen-Operationen zwischen 2003

und 2012 um 31 Prozent zu.

Und nun kommts! Diese Aussage ist erschreckend:

Streng genommen wäre keine einzige Operation medizinisch

notwendig gewesen.

 

Toll! Es wird einfach operiert, damit die Kasse stimmt und Patienten machen mit ohne zu Fragen und schon gar nicht zu hinterfragen.

Bei den Wirbelkörperverblockungen am Rücken gab es eine

Zunahme operativer Eingriffe um satte 80 Prozent.

 

Wirbelkörperverblockungen werden von verhärteten, verkrampften Muskeln ausgelöst. Wäre also ohne Operationen problemos lösbar, wir wir fast täglich in unserer Praxis beweisen.

Aus Lifestyle-Gründen lassen sich Schmerzleidende immer schneller operieren! Ja sind den die modernen Menschen schlicht und einfach bleeeed?

 

Wie beim Auto, wenn eine Felge kaputt geht, werden Teile am menschlichen Körper ausgewechselt. Das Verrückte dabei, sie leiden nachher immer noch an Schmerzen.

 

Zu lesen: bielertagblatt.ch

Eine Infiltration mit Kortison heilt Bandscheibenschmerzen, da der bedrängte Nerv entzündet ist! Ein ärztliches Märchen, das täglich mehrere 1000 x über die Bühne tanzt!

Schon lange weiss man, dass das Allerheilwundermittel Kortison, reines Gift ist, nichts aber auch gar rein nichts positives auslöst und rein gar nichts heilen kann. Das wird seit Jahren immer wieder in der Literatur und in wissenschaftlichen Berichten veröffentlicht.

Aber Ärzte (vom jungen Assistenten bis zum Professor) glauben immer noch an dieses Wunderheilmittel aus dem letzten Jahrhundert. Es wurde früher für alles Mögliche und Unmögliche verwendet, bis Todesfälle am Laufband zeigten, wie giftig dieses Zeugs ist.

Heute verwendet man Kortison noch bei der Schmerzbekämpfung, Haut- und Lungenproblemen und Entzündungen aller Art. Genau dort wo es in kleinen Mengen, aber immer wieder verabreicht, den Körper vergiftet.

Bei einem Bandscheibenvorfall wird behauptet, dass der Nerv durch die herausgequollene Gallertmasse bedrängt wird und so entzündet. Unfug!

Der Nerv ist gesund, liegt geschützt im Spinalkanal und wird vielleicht etwas von der weichen Gallertmasse bedrängt, eingeengt. Das löst nur ein Kribbeln, Ziehen, leichte Taubheitsgefühle aus. Mehr nicht! Keine Schmerzen! Sie können das nicht vergleichen wie mit Zahnschmerzen, wo der Nerv offen liegt und deshalb starke Schmerzen verursacht werden.

Warum haben dann doch einige Patienten nach einer Kortison Infiltration keine Schmerzen mehr?

Das kann verschiedene Ursachen haben.

1. Der Arzt spritzt nicht alles in den Spinalkanal sondern auch einen Teil oder sogar alles ins (Muskel-)Gewebe. Liegt hier dann die Schmerzquelle in diesem Muskel, so wird dieser durch das Gift betäubt. Für eine Weile geht dann der Schmerz weg, kommt dann in der Regel noch stärker zurück. Dann wird die Infiltration wiederholt…

2. Der Schmerzgeplagte wird so hingelegt, dass sich der oder die Muskeln lösen. Der Schmerz wird gelindert und der Patient meint, es sei die Spritze, die den Schmerz linderte.

Andere Gründe gibt es nicht. Alles andere ist Geschwätz!

Nebenwirkungen der Infiltration selber

Es kann gut möglich sein, dass sie nach einer oder mehreren Infiltration/en hinken. Der Nerv wurde «kaputt» gespritzt. Daraufhin folgt die Bandscheibenoperation und der Arzt meint danach, wir hätten früher operieren sollen, da würde der Nerv noch problemlos funktionieren. Dass er oder sein Kollege den Nerv «kaputt» gespritzt hat, ist kein Thema.

(Nur ein regelrechtes Platzen der Bandscheibe, wo so viel Gallertmasse plötzlich herausquillt, verursacht grosse Schmerzen. Das kann passieren bei einem Unfall oder in einer Fitnessstation. Dann kommt so viel Gallertmasse raus, dass der Spinalkanal und die Nerven stark eingeengt werden. Die Folge: Ein gelähmtes Bein, die Blase verliert Urin… Dann ist der Chirurg gefragt, der die Gallertmasse und restliche Bandscheibe schnellstmöglichst entfernt und die Lendenwirbel fixiert.)

Nach der Infiltration fühlen sich viele für 24 Stunden sehr unwohl.

Eine Infiltration wird CT-gesteuert gesetzt. CT-Bilder haben ca. eine 1000fache Röntgenbestrahlung! Was da an Nebenwirkungen entstehen können, müssen wir hier wohl nicht erwähnen.

Nebenwirkungen von Kortison

Nach Dosierung über einen längeren Zeitraum können sich Symptome eines Cushing-Syndroms einstellen, die sich in Muskelschwäche oder Muskelschwund (Muskelatrophie), Osteoporose, aseptischer Knochennekrosen (Kopf des Oberarm- und Oberschenkelknochens), Dehnungsstreifen (Striae rubrae), verzögerter Wundheilung, Steroidakne, punktförmigen Hautblutungen (Petechien), Blutergüssen, Steigerung des Augeninnendrucks (Glaukom), Linsentrübung (Grauer Star), Hemmung der Magenschleimhautproduktion, in seltenen Fällen lang anhaltendem Schluckauf, erhöhtem Blutzuckerspiegel, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Wassereinlagerung im Gewebe, Vollmondgesicht, vermehrter Kaliumausscheidung, Wachstumsstörungen bei Kindern, Störungen der Sexualhormonsekretion (Ausbleiben der Menstruationsblutung, abnormer Haarwuchs, Impotenz), Stiernacken, Blutbildveränderungen (Leukozytose, Lymphopenie, Eosinopenie, Polyglobulie), Erhöhung des Infektrisikos und Immunschwäche äussern.

Lassen Sie sich den Beipackzettel von jeder Spritze, von jedem Medikament zeigen!

Wäre der Nerv tatsächlich entzündet?
So ist das auf den MRI-Bilder zu sehen. Der entzündete Bereich müsste weisslich sein. In diesem Fall wäre eine Kortisonspritze jedoch nicht die beste Lösung!

Warum reden Ärzte immer von Entzündungen?
Das kann gut möglich sein, dass der Körper durch schlechte Ernährung, keine Bewegung usw. entzündet. Doch bedenken Sie, es gibt so viele Medikamente wie Entzündungshemmer, medizinische Salben und Wärmepflaster. Alles muss verkauft werden… alles… Deshalb ist der Körper immer wieder schnell entzündet.

Was nützt gegen Entzündungen?
Der eigene Körper heilt. Eine Entzündung ist bereits ein Heilungsprozess des Körpers. Stürzt jemand zu Boden und es entsteht dann eine Entzündung um einen Knöchel, dann kann man diese Entzündung mit Eis begünstigen, dass die Schwellung zurück geht. Mit gesunder Ernährung sorgen wir dafür, dass keine Entzündungen auftauchen oder zurückgehen. Schwieriger wird es, wenn der Arzt unsauber arbeitet und dadurch eine Entzündung entsteht. Leider Alltag in unseren Gelenken, wie. z.B. im Knie, in der Hüfte…

Koritison kann nur kurzfristig eine Entzündung lindern – nicht heilen. Danach kommt die Entzündung zurück, oft noch stärker als vorher.

Die Schulmedizin hat viel positives

Gern mache ich den Anfang und berichte:

Vor rund 10 Jahren hatten wir, mein Mann und ich, einen schlimmen Autounfall. Wir wurden beide mit dem Helikopter ins Inselspital geflogen. Unsere Verletzungen waren brutal, wenn ich das so scheiben darf. Ich möchte hier nichts näheres beschreiben. Doch dank der Unfallchirurgie sind wir beide mit einem blauen Auge davon gekommen. Nach mehreren Operationen und nach einem längeren Reha-Aufenthalt wurde alles wieder gut. Dafür sind wir sehr, sehr dankbar. Die Ärzte und Schwestern hatten uns immer wieder Mut zugesprochen und uns aus dem Tief geholt.

Die Betreuung später im Reha-Zenter war auch optimal. Sie haben uns schon zu Beginn mitgeteilt, dass alles in unseren Händen liegt, dass wir so viel wie möglich die Bewegung suchen sollen. So haben wir bald begonnen zu laufen, zu joggen und unsere Muskeln aufzubauen. Das machen wir selbstverständlich bis heute. Bergwandern lieben wir ebenfalls.

Mein Vater und meine Schwester, die nächste Wochen zu Ihnen in die Sprechstunde kommen, hatten leider nicht so viel Glück. Mein Vater bekam vor drei Jahren eine Hüftprothese. Kaum operiert tauchten neue Schmerzen auf. Eine Entzündung. Die Hüfte musste wieder raus. Mehrere Wochen humpelte er dann ohne Hüftgelenk umher oder sass im Rollstuhl bis er ein neues Hüftgelenk bekam. Doch seine Schmerzen, die er vorher schon etwa 10 Jahre hatte, gingen nicht weg. Die Ärzte wussten nicht mehr weiter.

Bei meiner Schwester wars ein Bandscheibenvorfall. Weil sie jünger ist als ich, liess sie sich eine Titanbandscheibe zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel, wie sagt man(?) setzen. Doch auch Ihre Schmerzen sind immer wieder sehr stark, vor allem ins rechte Bein bis zum Fuss, mit Kraftverlust und Taubheitsgefühlen. Der Schmerz kommt für Wochen und geht wieder zurück, das wiederholt sich im Jahr immer wieder. Ihr Arzt hat gesagt, sie haben alles gemacht, was möglich war.

Ich hoffe sehr, dass Sie ihnen helfen können.

Liebe Grüsse Marianne T., Zürich (Name gekürzt)

Unsere Antwort:

In der Unfallchirurgie und auch sonst in grösseren Operationen leisten Ärzte tatsächlich wunderbare, perfekte Arbeit. Das hören und lesen wir immer wieder selber. Es sind oft Alltags-Eingriffe oder kleinere Eingriffe, in denen Komplikationen auftauchen oder Diagnosen nicht korrekt oder unvollständig sind. Wie bei Ihrem Vater und bei Ihrer Schwester.

Wir haben mit beiden ein ausführliches Telefongespräch geführt und können beiden mit grösster Sicherheit weiterhelfen, damit sie schmerzfrei werden und auch bleiben.