Arztbesuch

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Was bringen jährliche Check-ups bei Ärzten?

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So kann eine Arztpraxis in Zukunft aussehen: Interessant!

Body-Scanner, Touch-Bildschirme, drahtlose Stethoskope – und statt Patienten kommen Mitglieder: Hier sehen Sie, wie sich Silicon-Valley-Entwickler die Zukunft der Arztpraxis vorstellen.

Diese Arztpraxis hier erinnert mehr an einen Apple-Laden als nach einer medizinischen Einrichtung. Gewollt! Alles funktioniert nach den Prinzipien eines Apple-Store. Es herrscht totale Vernetzung.

Das ist das Konzept von Adrian Aoun und seinem Startup Forward. Der 33-jährige Silicon-Valley-Unternehmer, ein ehemaliger Google-Manager, hat nun seine Arztpraxis der Zukunft in San Francisco der Öffentlichkeit vorgestellt.

Lesen Sie hier weiter… Link zu medinside.ch

Gefällt Ihnen das?

Der gläserne Patient, pardon Mitglied!

Kontrolliert auf Schritt und Tritt. Wie gesund sind diese Bodyscanner? Das Ziel ist die totale Überwachung. Nur so kann noch mehr Geld verdient werden.

Der moderne Arztbesuch

Sie gehen wieder einmal zu Ihrem Arzt. Natürlich nur mit telefonischer Terminvereinbarung. Das Wartezimmer ist voll, Sie ergattern noch die letzte Sitzmöglichkeit. Die Zeit vergeht und vergeht. Der vereinbarte Termin ist schon längst vorbei. Sie schauen auf Ihre Uhr, 45 Minuten harren Sie bereits aus. Nach weiteren 15 Minuten… nur noch ein Patient und dann werden Sie in ein Sprechzimmer geführt und warten hier nochmals…

Die Tür geht auf, nein es ist nicht Ihr Arzt. Die Arzthelferin legt die Patientenakte, falls vorhanden, auf den Tisch des Arztes. Nun endlich kommt er rein, etwas zerzaust, etwas gestresst, mit 50 sieht er aus wie 60. Er wascht sich die Hände und begrüsst Sie mit der Frage: «wie geht es Ihnen?»

Sie beginnen zu erzählen wo der Schuh drückt, oder eben, dass Sie an Schmerzen leiden. Nach ca. 20 Sekunden unterbricht er sie um das Gespräch zeitlich einzugrenzen. Je nachdem wo der Schmerz liegt schaut er Sie an, nimmt sein Hämmerchen und klopft… Der Fuss reagiert. Aha, alles gut… Er fragt Sie noch über dies und das und meint, alles nicht so schlimm, nehmen Sie mal dieses Medikament… Und wenn’s nichts bringt, kommen Sie wieder… Und Adieu…

Die Dauer im Sprechzimmer 5 Minuten, vielleicht sind es auch mal 8 Minuten, selten 10 Minuten. Im Wartezimmer wartet der Patient im Durchschnitt fast 30 Minuten, doch eben durchaus wesentlich länger.

Sie gehen nach Hause oder wieder zur Arbeit und fragen sich. Hmmm? Er hat gar nichts konkretes gefragt und schon gar nichts gesagt. Doch die Medikamente nehmen Sie wie empfohlen. Nach drei, vier oder fünf Tagen stellt sich heraus, dass die Pillen gar nichts helfen.

Sie suchen wieder Ihren Arzt auf, die Szene in der Praxis wiederholt sich mit dem Unterschied, dass er Ihnen einfach nur neue Medikamente in die Hand drückt und wieder Adieu sagt.

Dieses «Spiel» wiederholt sich oft mehrmals, doch dann die Lösung! Er schickt Sie zu einem Physiotherapeuten. Endlich…

Doch der Physiotherpeut fragt auch nichts und beginnt einfach mit seiner Arbeit. Etwas da, etwas dort… und noch was…

Sie gehen neun mal… doch was bringt’s? Nichts.

Der nächste Arztbesuch wird fällig. Glück gehabt nur ein Patient im Wartezimmer und doch warten Sie eine halbe Stunde. Notfall, meint die Arzthelferin. Der Arzt kommt dann endlich und teilt Ihnen mit, dass er nun nichts mehr für Sie machen könne. Ah, doch ein Röntgenbild. Zurück im Wartezimmer warten Sie bis die Röntgenaufnahmen gemacht werden können.

Nun ja, das Röntgenbild zeigt nicht viel. Nur Knochen… und die haben Sie ja alle noch. Er schickt Sie nun zum Radiologen. MRI-Bilder… Wiederum warten Sie bis zum Termin und wiederum warten Sie im Wartezimmer bis Sie in die Röhre kommen.

In weiteren zehn Tagen haben Sie den nächsten Termin bei Ihrem Hausarzt. Das Warten kennen Sie schon und deshalb nehmen Sie es gelassen. Dann der grosse Moment, der Arzt liest Ihnen den Bericht des Radiologen vor. Hmmm? Fragen tauchen auf. Sie möchten die MRI-Bilder vielleicht sogar sehen. Doch der Arzt teilt Ihnen mit, dass seine Zeit knapp sei, er schaut auf die Uhr. Na klar bereits sind 4 Minuten verstrichen. Er ist jedoch grosszügig und drückt Ihnen die CD mit den MRI-Bildern in die Hand und eine Kopie des Berichts des Radiologen. Und Adieu…

Zuhause versuchen Sie die Bilder auf der CD anzuschauen, verstehen aber nicht was Sie sehen…

Wir können Sie beruhigen, der Hausarzt kann in der Regel die Bilder auch nicht lesen. Und deshalb hat er auch plötzlich keine Zeit mehr.

So geht das Spiel weiter und weiter, niemand interessiert sich für Sie. Es werden weitere Medikamente verschrieben, es werden Cortisoninfiltrationen gesetzt und der Chirurg macht seinen Job. Wenn alles nichts bringt, oder wenn der Chirurg Sie veroperiert hat (keine Seltenheit), werden Sie zum Psychiater geschickt. Er verschreibt Ihnen Antidepressiva.

Alle haben an Ihnen gut verdient. Und Sie? Sie leiden weiter, werden nicht ernst genommen und schlucken und schlucken…

Der Clevere sucht dann Alternativen und vielleicht kommt er sogar zu uns. Bei uns sieht er, dass wir uns Zeit nehmen, Fragen und noch mehr Fragen stellen, die Bilder auf der CD erklären, Irrtümer klären, Ängste nehmen und zeigen wie er oder natürlich auch sie schmerzfrei wird und auch schmerzfrei bleibt.

Ach ja, Sie lesen vielleicht noch Zeitung. Und lesen jedes Jahr:

  • höhere Krankenkassenprämien
  • höhere Ärztehonorare
  • Ärzte in Kliniken kassieren ebenfalls Bonis für viel Umsatz und Gewinn
  • Implantate sind am beliebtesten, die Komplikationsraten sind sehr hoch
  • Arzneimittelpreise explodieren
  • Kein Erfolg mit Screenings und doch werden sie empfohlen
  • Im Zweifel gegen den Patienten
  • Immer mehr Kliniken streiten untereinander, wer was operieren darf
  • Dank der Medizin werden Menschen heute so alt (was natürlich eine glatte Lüge ist)
  • Paracetamol wirkt wie ein Placebo, kann aber starke Nebenwirkungen auslösen
  • Lukrativer Schnitt
  • Fragwürdige Operationen
  • usw. hinzu kommt die Panikmache mit Zecken, Grippe, Masern…  usw.
  • die Liste könnten wir unendlich weiterführen

Der geduldige Patient erträgt alles, er muckt nicht auf. Er schluckt und merkt gar nicht, was das für eine Branche ist. Eine Branche wo der Kunde, der Patient das Risiko eines Arztbesuches selber auf sich nimmt. Für alles was geschieht. Er unterschreibt sogar dafür!