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Ja aber warum sagt mir das der Arzt oder Heilpraktiker nicht?

Die täglichen Fragen, die täglichen ABER, ABER, ABER…

Der Arzt will und muss Geld verdienen. Mit seinem studierten, von oben, von der Industrie, geleiteten Wissen – man kann auch sagen Nichtwissen – kann er wohlhabend werden, deshalb bekommen Sie von ihm keine Empfehlungen zur Heilung. Mit einem gesunden Menschen kann er kein Geld mehr verdienen.

Mit einer Immunsuppressiva-Spritze, die 30’000 Franken kostet, Nebenwirkungen bis zum Krebs auslösen können, kann Arzt und Pharma gut Geld verdienen.

Der Heilpraktiker macht leider auch vieles und will vieles verkaufen, was keinen Erfolg oder keinen schnellen Erfolg verspricht. Und so gehen Betroffene über Jahre zu ihm, immer in der Hoffnung, dass die Krankheit doch zurückgeht. In der Regel tauchen so wenigstens keine Nebenwirkungen auf. Und mit etwas Glück geht die Krankheit tatsächlich zurück. Mit oder ohne Heilpraktiker ist die gute Frage?

Mit ewiger Darmsanierung, Ausleiten von Giften, Bioresonanz, TCM, homöopathischen Produkten und Nahrungsergänzungen, ohne Ende verkaufen, dilettantische Ernährungberatung, Blutgruppendiät u.a. Diäten, Magnete und und und kann der Therapeut und Heiler auch gut Geld verdienen.

Und dann kommt die supertolle Bemerkung! Ja aber, ihr wollt ja auch Geld verdienen. Ja sicher, doch zu uns kommen Sie nur einmal, oder wir beraten Sie online. Und wenn Sie alles so umsetzen, wie Sie es bei uns erklärt bekommen, mündlich und schriftlich, geht es Ihnen gut. Also unsere Dienste – und wir sprechen Klartext – nehmen Sie nur einmal in Anspruch für ein sehr humanes Honorar.

Unsere Pflicht! Was wird dürfen und was nicht.

Laufend werden wir angefragt, was Menschen mit Schmerzen, nach Zeckenstichen, bei Unwohlsein – also generell bei Beschwerden, Verletzungen, Unfällen und Krankheiten – tun können.

Wie wir schon mehrmals geschrieben haben (es steht zudem auf unserer Interneseite ganz unten) und auch in unseren Unterlagen erwähnen, dürfen wir keine Untersuchungen, Diagnosen usw. stellen. Betroffene sollten immer zuerst einen Arzt aufsuchen und immer wieder, auch wenn sie etwas von unserer Beratung umsetzen, bei ihrem Arzt kontrollieren lassen.

Ob dann die Diagnose korrekt ist, steht auf einem anderen Blatt und auch wie Sie sich dann für Behandlungen entscheiden. Sie dürfen heute noch selber entscheiden. Bei Ihren Kindern wird das schon schwieriger, da werden Sie von überall unter Druck gesetzt oder sogar verpflichtet Ihr Kind nach der Schulmedizin zu behandeln, zu impfen, Chemotherapien durchführen zu lassen. Auch wenn alles komplett schief läuft.

Wir dürfen Ihnen nicht empfehlen Medikamente abzusetzen, nur dass Sie diese mal überdenken und mit Ihrem Arzt besprechen sollten, was (noch) notwendig ist. Stellt sich der Arzt stur, was häufig der Fall ist, können Sie selber entscheiden, welche Pillen Sie noch schlucken wollen. Es gibt Ärzte, die auch mit ihren Patienten zusammenarbeiten und sie hervorragend unterstützen. Es ist ja nicht alles schlecht. In gewissen Bundesstaaten in den USA haben viele Ärzte ein neues Denken entwickelt und arbeiten wieder ganzheitlich, auch und vor allem mit alternativen Methoden. Sehr erfolgreich.

Bei Ärzte-Pfusch können wir auch nicht helfen. Wenden Sie sich wiederum an einen Arzt oder an die Schlichtungsstelle. Sie dürfen jedoch nichts erwarten, schon gar keine Genugtuung in Form von Geld. Schliesslich sind Sie vom Gesetz selber schuld, wenn Sie sich operieren lassen und etwas passiert. Sie unterschreiben extra dafür.

Wo wir Ihnen helfen können, wenn Ihnen Ihr Arzt die Fussgelenke verschraubt, ohne Grund und nicht sieht, dass die Fussschmerzen von Ihrer Diabeteserkrankung herkommt, können wir Ihnen sagen, wie Sie Ihre Zuckerwerte senken können, damit die Schmerzen in den Füssen abklingen. Weil das verschiedene Ärzte (Spezialisten) sind, passiert das immer wieder, und jeder denkt nur sehr beschränkt im kleinen Rahmen, in seinem Fachwissen. Deshalb floriert das Gesundheitswesen perfekt. So wird so viel Unnützes getan! Wie auch jeder Arzt seine eigene Blutuntersuchung, seine eigenen Röntgen- und MRI-Bilder haben will. Immer wieder werden alle 3 Monate neue teure Bilder gemacht.

Ob ein Bandscheibenvorfall operiert werden muss, ist immer wieder die Frage. Wenn der Schmerz tatsächlich von einem Bandscheibenvorfall ausgelöst wird, was wiederum sehr selten der Fall ist, dann nützt alles nichts. Es muss operiert werden. Wenn jedoch Ihr Arzt Ihnen Schmerzmedikamente, Infiltrationen und Physiotherapie verschreibt, sollten Sie wissen, dass der Schmerz nicht vom Bandscheibenvorfall ausgelöst wird. Denn all das Verschriebene würde bei einem echt schmerzenden Bandscheibenvorfall gar nichts nützen. Wobei es so oder so nichts nützt und keine Schmerzen gelindert werden.

Warum?

  • Weil Schmerzmedikamente nur wie Placebos wirken (also Sie glauben fest daran, dass sie Schmerzen lindern). Sie dürfen die Nebenwirkungen jedoch nicht unterschätzen. Im Beipackzettel sind sie aufgeführt.
  • Weil eine Cortisonspritze nur gegen eine Entzündung kurzfrist wirkt, bei mehreren Cortisonspritzen oder Tabletten sogar Entzündungen fördert. Wirkt die Spritze doch für ein paar Tage, so ist es nicht die Spritze, sondern die leichte Dehnung des Rückens beim infiltrieren.
  • Die Physiotherapie bringt nichts, weil falsch behandelt wird. Oder sie darf gar nicht helfen schmerzfrei zu werden, denn der Arzt würde seinen Patienten verlieren. Böse, nicht wahr, aber wir haben das schon mehrmals direkt von Therapeuten gehört. Aber vielleicht gibt es doch noch Physiotherapeuten mit Rückgrat und etwas Mut, die tatsächlich helfen wollen.

Fazit: Wir können erst helfen und Sie nach unserem Wissen informieren, wenn Sie bei einem Arzt gewesen sind. Wir sind keine Ärzte.

Gesundheitswesen = Haifischbecken: Bericht aus einem Klinikalltag

Schlimmer als in einem Haifischbecken…

Lesen Sie hier:

«Was für eine Ärztin bin ich bloss geworden?»

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/bericht-aus-dem-klinikalltag-was-fuer-eine-aerztin-bin-ich-bloss-geworden-a-1213586.html

Arzt oder Naturheilarzt: Wer erreicht mehr? Wer ist besser?

Die Frage, die wir immer wieder hören oder in eMails lesen. Was immer zu Diskussionen führt, zu Erklärungen…

Wer ist besser, wer kann tatsächlich heilen?

So kommen Klienten zu uns, die schon alles versucht haben vom Chinesen (TCM) über zahlreiche sehr gute Ärzte, Kapazitäten! in den besten Kliniken!, Privatärzte in grossen Villen bis zum Naturheilarzt (sogar aus der TV-Werbung) mit seiner Bioresonanz oder ähnlichen Testverfahren.

Und die Klienten schlucken und schlucken, Medikamente, Nahrungsergänzungen, homöopathische Mittel, lassen den Darm mehrmals sanieren und vieles vieles mehr.

Meine schlichte Antwort: «Die haben wohl alle nichts getaugt, sonst müssten Sie ja nicht zu mir in die Sprechstunde kommen!»

Was hören wir darauf: «Doch, doch, die waren oder sind alle gut, es geht mir schon etwas besser.» Nach jahrelangem Gebastel und Pipifax-Zeugs.

Nun ja, der Mensch ist mit wenig zufrieden und hat wenigstens etwas zu erzählen, wenn er krank bleibt oder noch kränker wird.

Ein Arzt, ein Chinese, ein Naturheilarzt und wer auch immer, ist gut, ja sogar sehr gut, wenn Sie mit seinen Ideen komplett schmerzfrei und gesund wird. Und auch Sie sind gut, denn Sie haben es umgesetzt, so dass Ihr Körper korrigieren und heilen konnte.

Das ist auch bei uns so. Sie müssen mitmachen und unsere Informationen 1 zu 1 umsetzen, ohne Wenn und Aber. Dann werden Sie schmerzfrei und gesund – und bleiben es auch.

Dann haben wir noch die vielen, vielen Heiler, die andere heilen können, nur sich selber nicht. Hohoho…

 

Der Mensch stirbt nicht, er tötet sich selbst, sagte einmal ein Arzt

Diese Aussage von Dr. med. Paul Tournier in seinem Buch «Kankheit und Lebensprobleme» im Jahr 1941 trifft auch heute noch zu. Sogar noch mehr als dazumal.

Einige Auszüge aus dem Buch:

Die Mehrzahl der Krankheiten treten nicht, wie man gemeinhin glaubt, unversehens auf. Sie werden Jahre hindurch vorbereitet durch Ernährungsfehler, Unmässigkeit, Bewegungsmangel, Überarbeitung, seelische Konflikte, die langsam die Lebenskraft des Menschen vermindern.

Und wenn sie eines Tages ausbrechen, so wäre es eine oberflächliche Therapie, wenn man sie behandelte, ohne ihren weiter zurückliegenden Ursachen nachzugehen bis zu dem, was ich hier Lebensprobleme nenne.

Behandelt den Kranken und nicht die Krankheit.

Aber den Kranken und nicht die Krankheit behandeln heisst, in die Probleme des Lebens einzudringen, die unsere Kranken uns oft verbergen, um sie selber nicht sehen zu müssen.

Der Kranke (oder auch Schmerzleidende), der den Arzt aufsucht, hat nur Interesse das Übel, an dem er leidet, ja sogar auch nur ein Hauptsymptom, von dem er befreit sein möchte. Wenn der Arzt in befrägt über seine Lebensweise, über seine moralische Haltung, über sein Verhalten in der Familie, über seine Ernährung, so sieht er nicht sofort den Zusammenhang, der bestehen kann zwischen diesen Fragen und dem Leiden, das ihn plagt.

Und wenn er sich auch der technischen Behandlung, die der Arzt anordnet, unterzieht, so folgt er weniger gern den Ratschlägen, die seine Lebensweise berühren. Mehr noch, er hofft, dass die Medizin, dank ihrer Fortschritte, ihm eine Änderung seiner Lebensführung ersparen werde, er möchte es nach seinen Launen und Leidenschaften weiterführen, in der Hoffnung, dass irgend eine Wunderpille ihn von den peilichen Folgen befreien werde.

Das war schon immer so und auch heute: Wie Wunderpille – die es gar nicht gibt und nie geben wird.

Es ist wirklich so: Der Mensch stirbt nicht, er tötet sich selbst. Dabei helfen die modernen Pillen und die Lebensweise.

Nachdenken erlaubt.

Heilung von Patienten kein nachhaltiges Geschäftsmodell

Ein Analyst von Goldmann Sachs spricht Klartext:

Heilung von chronischen Krankheiten oder Patienten generell sind kein nachhaltiges medizinisches Geschäftsmodell.

Noch klarer ausgedrückt: Nur mit kranken, wenn möglich chronisch kranken Menschen mit vielen Nebenwirkungen durch Medikamente wird das Geschäftsmodell «Schulmedizin» lukrativ und ein Leben lang nachhaltig.

Also arbeiten wir doch so!

Wir, nein! Das haben wir, das habe ich, nicht nötig. Bei uns werden Klienten schmerzfrei und gesund.

Was bringen jährliche Check-ups bei Ärzten?

Wir bringen unsere Autos regelmässig in die Garage. Der Bordcomputer meldet den nächsten Garagenbesuch einen Monat vorher an. Via Display, gut sichtbar und oft schon etwas nervig.

Sollen wir das gleiche tun, jährlich unsere Ärzte oder zumindest einen Hausarzt aufsuchen? Zum Check-up! Wenn Sie Freude haben und es Ihnen zu langweilig ist, können Sie das gerne tun.

Im Gegensatz zu Autos haben unsere Körper selbstheilende Eigenschaften!

Vor- und Nachtteile eines Check-up bei Ihrem Arzt:

  • Die Mortalität (Sterblichkeit) ist nicht niedriger.
  • Das Risiko an Herzerkrankungen, Schlaganfall oder Krebs zu erkranken, resp. zu sterben ist nicht niedriger.
  • Mögliche Schädigung durch Überdiagnosen – vor allem durch Medikamente – sind Alltag.
  • Gesunde Menschen werden plötzlich krank. Oft auch durch Fehldiagnosen.
  • Doch wäre es nicht wichtig zu wissen, ob Menschen an Diabetes leiden? Eigentlich schon, doch ein bekanntes Medikament, das bei Diabetes Typ 1 verschrieben wurde, endete oft tödlich. Das Medikament wurde in der Zwischenzeit vom Markt genommen.
  • Wie siehts mit der Frühdiagnose Krebs aus? Viele Krebsdiagnosen sind falsch und werden doch behandelt. Die Erfolgsrate bei Krebstherapien liegen immer noch bei 2,3 %. Auch bei einer Frühdiagnose. Krebs wachst sehr langsam über 7 – 10 Jahre. Entdeckt der Arzt ein Krebs, will er eine Biopsie machen. Die Folge: Der Krebs explodiert und Metastasen wachsen im Körper.
  • Bei einem Check-up wird vieles gar nicht untersucht. So werden z.B. oft Vitamin B12 oder Zuckerwerte gar nicht gemessen.
  • Vorteile müssen Sie tatsächlich suchen, wir haben keine gefunden. Sie erhalten auch keine positiven Ernährungs- oder Bewegungstipps.

Bei Beschwerden und Krankheiten sollten Sie natürlich Ihren Arzt aufsuchen. Nur er kann eine Diagnose stellen. Hoffen Sie mal, dass diese dann auch korrekt ist.

Trend aus Australien: Kinder einmal wöchentlich zum Arzt. Toll!

Im Bundesstaat Victoria in Australien müssen alle Kinder mindestens einmal pro Woche zum Arzt.

So werden Allgemeinmediziner finanziert, die ansonsten wohl ihren Job an den Nagel hängen müssen. Sie dürfen den Kindern Medikamente ohne Einwilligung der Eltern abgeben und sie auch medizinische behandeln. So können sie auch impfen und die Kinder mit all den zahlreichen Nebenwirkungen, die Medikamente auslösen krank und kränker machen.

Sie schaffen sich so genügend Arbeit. Was mit den Kindern geschieht ist sch…egal. Hauptsache sie werden krank. Verkauft wird es als optimale Gesundheitsversorgung.

Wie lange geht es bis wir auch so weit sind. Überall wird massiv in Krankheiten investiert. Ärzte leben heute in der Schweiz von 250 – 270 Menschen. Also müssen alle Menschen krank werden, damit Ärzte ihren Job und ihre Praxis und Kliniken über Wasser halten können.

Jede 7. erwerbstätige Person arbeitet heute im Gesundheitswesen. Dass wir auch immer mehr «spinnen» sorgen wir selber auch noch. Wir würden sogar Smartphones fressen, wenn das möglich wäre.

Quelle: www.education.vic.gov.au

Schweiz: Wie viele Ärzte kämpfen um Patienten?

2016: Die neusten Zahlen wurden
von der FMH veröffentlicht.

Im Durchschnitt arbeiten 4,2 Ärztinnen und Ärzte pro 1’000 Einwohner. Das heisst ein Arzt lebt von 238 Menschen/Patienten.

In der Stadt sind es 7,1 Ärztinnen und Ärzte pro 1’000 Einwohner. Ein Arzt lebt in der Stadt von 140 Menschen/Patienten.

In ländlichen Gebieten sind es 1,6 Ärztinnen und Ärzte pro 1’000 Einwohner. Ein Arzt lebt auf dem Land von 625 Menschen/Patienten. Das wäre wohl perfekt.

Im Durchschnitt und in Städten müssen alle Menschen zu Patienten werden, damit Ärzte und ihre Praxen und Kliniken leben können.

Total arbeiten 36’175 Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz.

Quelle: https://contens30.fmh.ch/fmh/_files/pdf18/FMH-rztestatistik_20162.pdf

Warum schreibe ich im Titel «kämpfen um Patienten»? Schöner wäre doch, dass Ärzte Patienten medizinisch versorgen und Krankheiten heilen. Doch es ist tatsächlich ein Kampf um Patienten entstanden. Das sehen Sie an der zahleichen Werbung in allen Medien. Die deutsche Ärztezeitschrift hat bereits 2014 geschrieben. Der Markt ist so umkämpft, dass alle Menschen krank werden müssen.

Viele Behandlungen könnten Ärzte und Kliniken sparen

Die Medizinfakultäten von Grossbritannien haben 52 Untersuchungen und Therapien festgemacht, die unnötig sind – oder zumindest begrenzt werden sollten. Zum Beispiel:

Anästhesie und Chirurgie:

  • Wenn die Beratung und Vorbereitung richtig gemacht wird, müssen viele Patienten nicht schon am Vortag ins Spital bestellt werden.
  • Die meisten Patienten benötigen vor kleineren oder auch mittelgrossen operativen Eingriffen keine präoperativen Tests.
  • Bei allen Operationen ist eine Zweitmeinung oder eine Beratung mit einer weiteren Person angebracht, damit jeder Patient beurteilen kann, wie gross die Chancen und Gefahren sind.

Notfallmedizin:

  • Es hilft einem schwer betrunkenen Patienten wenig, wenn ihm mittels Infusion intravenös Flüssigkeit zugeführt wird. Auch trägt dies nicht dazu bei, dass er schneller entlassen werden kann.
  • Kinder mit kleinen Brüchen (Stauchungsfraktur an einer Seite des Handgelenks) benötigen normalerweise keinen Gips. Eine entfernbare Schiene, untermauert mit schriftlicher Information, genügt.
  • Gewisse Verletzungen – beispielsweise Ausrenkungen an Hüfte und Schulter – können mit Sedierung in der Notfallabteilung ausreichend behandelt werden. Eine allgemeine Anästhesie im OP ist nicht nötig.
  • Hahnenwasser ist zur Reinigung von Wunden genauso effektiv wie eine sterile Kochsalzlösung.

Allgemeinmedizin, Innere Medizin:

  • Wenn ein Patient sehr gebrechlich oder am Ende des Lebens ist, sollte die Zahl der Medikamente, sofern es keine klare andere Präferenz des Patienten oder seiner Angehörigen gibt, eingeschränkt werden: nur noch jene, welche zur Kontrolle der Symptome dienen.
  • Seien Sie immer sensibel für die Möglichkeit der Demenz bei einem einzelnen Patienten. Aber screenen Sie nicht ganze Patientengruppen.
  • Ziehen Sie medikamentöse Blutsenkungs-Behandlungen zur Vorbeugung von Herzkrankheiten oder Hirnschlägen nur in Betracht, wenn der Blutdruck konstant über 140-159/90-99 ist und der Patient zusätzliche Risikofaktoren aufweist.

Gynäkologie und Geburtshilfe:

  • Blutverdünner wird nicht empfohlen als Methode zur Thromboseprophylaxe bei schwangeren Frauen, also um die Gefahr zu senken, dass sich Blutgerinnsel entwickeln.
  • Sofern die Mutter nicht Diabetes hat, sollten Ultraschalluntersuchungen nicht zur Prüfung verwendet werden, ob das Baby grösser als normal ist.
  • Eine einfache Ovarialzyste mit einem Durchmesser unter 5 Zentimetern muss bei einer Frau vor der Menopause nicht weiterverfolgt werden.

Opthalmologie:

  • Überprüfen Sie unkomplizierte Katarakt-Fälle nicht am ersten Tag nach der Operation.
  • Wenn eine Bindehautentzündung vermutlich viral ist, muss man keine Proben ins Labor schicken und auch keine Antibiotika einsetzen.

Radiologie:

  • Bei fortgeschrittenem Krebs ist der Einsatz von Chemotherapie wahrscheinlich nicht nützlich, kann sogar schaden und sollte aufs Minimum gesenkt werden.
  • Unkomplizierte Rückenschmerzen, die nicht mit Red-Flag-Signalen oder Radikulopathie in Verbindung stehen, benötigen keine Bildgebung.
  • In Fällen von kleineren Kopfverletzungen ist Bildgebung wahrscheinlich nicht nützlich.

Quelle: medinside.ch

Wenigsten ein paar Tropfen auf einen heissen Stein, denn die Angst von Einkommenseinbussen dürfte sehr gross sein, resp. werden.

So sind weitere Eingriffe überhaupt nicht notwendig und bringen auch keine gesundheitlichen Vorteile. Vor allem wenn Ärzte und ihre Patienten Irrtümern nachrennen und Dinge behandeln, die komplett falsch sind. Wir sehen das immer wieder in unserer Praxis.