Seit 17 Jahren lebe ich mit meinem Brustkrebs friedlich zusammen

Ich (73) war selber Onkologin, habe meinen Mann vor 15 Jahren verloren. Er erkrankte an Darmkrebs. Ich habe ihn nicht behandelt. Er ging zu einem Kollegen. Doch es war sinnlos. Er starb etwa ein Jahr nach der Diagnose. OP, Chemo und Bestrahlungen haben ihn schnell stark geschwächt.

Während meiner Arbeit als Onkolgin haben wir alle Patienten, die tatsächlich an Krebs erkrankt waren, durch die Behandlungen verloren. Als ich dann vor 17 Jahren selber an Brustkrebs erkrankte habe ich mein Leben komplett geändert.

Da ich wusste, wie schnell man an den Behandlungen sterben kann, liess ich nichts machen. Die Knoten, zwei in der linken, einer in der rechten Brust, waren gut spürbar. Wurden grösser und kleiner. Bei Stress, Bewegungsmangel, ungesunder Ernährung u.a. wurden sie grösser. Ging es mir rundum gut, wurden sie kleiner.

Vor fünf Jahren war ich in Ihrer Praxis. Ich habe Ihnen meine Erfahrungen geschildert und wir haben ausführlich diskutiert. Es ging vor allem um die Ernährung. Ich kann Ihnen heute sagen, dass Sie recht hatten. Seit dem ersten Lockdown kann ich nicht mehr reisen, wie ich gerne möchte. So bleibe ich zu Hause oder verbringe meine Ferien in der Schweiz. Das heisst, ich kann mich gesund ernähren, wie Sie mir es dazumal vorgeschlagen haben. Auf Reisen war das oft nicht möglich. Da wurden die Knoten wieder grösser. Ich habe Ihnen von Brasilien erzählt. Meine zweite Heimat. Das Essen war oft nicht optimal, etwas harmlos ausgedrückt.

Mit allem zusammen, viel Bewegung, Freude haben, Humor, Lesen, andere Hobbys, denen ich nachgehe, und Ernährung, sind meine Knoten seit Herbst 2020 komplett verschwunden. Nicht mehr spür- und auch nicht sichtbar.

Da Sie diesen Blog führen, wollte ich Ihnen das nachträglich mitteilen. Doch alle Krebserkrankten müssen selber wissen was sie tun. Bei mir hat es geklappt, ich wurde gesund. Auch medizinisch untersucht und belegt.

Anmerkung: Frau Dr. Franziska H. kam wegen Ischiasschmerzen zu uns in die Praxis.

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