Interview: News 1

Peter Beckmann: Herr Schudel, zu Ihrem Zehnjährigen führten wir das erste Interview durch. Es freut mich, Sie heute über Änderungen oder Neuheiten in der Schmerztherapie zu befragen. Zuerst einmal wie geht es Ihnen, wie hat sich Ihre Praxis seither entwickelt?

André Schudel: Vielen Dank, es geht uns sehr gut. Natürlich wurde es mit so vielen Mitbewerbern nicht einfacher. Die Branche boomt wie noch nie. Nicht unbedingt positiv.

Weiterhin werden Leute (von einem Ausbildungsinstitut in Deutschland), die das Geld aufbringen können, zu Schmerztherapeuten, in ein paar wenigen Tagen, ausgebildet und auf Schmerzleidende losgelassen. Da das Wissen grundsätzlich fehlt, schadet das unserer Branche leider. Die Schmerzleidenden werden skeptischer und skeptischer.

Das Geschäftsgebaren dieses Ausbildungsinstitut ist völlig abstrus. Da die Nachfrage zur Ausbildung mittlerweilen fehlt, arbeiten sie seit einiger Zeit gegen ihre eigenen ausgebildeten Therapeuten (Kunden), veröffentlichen unzählige Videos mit Übungen und Informationen, für alle zugänglich. Zuerst kostenlos und seit Januar 2017 zum Schnäppchenpreis. Da kann man sich fragen was das soll und wie gut sind diese Filme. Hinzu verkaufen sie Rollensets, Bücher, Nahrungsergänzungen usw.

Doch Sie haben sich spezialisiert?

Ja, wie bereits im ersten Interview ausführlich gesagt. Das ist unser grosser Vorteil. Ein weiterer Vorteil, wir rennen nicht jedem Trend nach.

Sprechen Sie da die Faszientherapie an?

Es gibt noch andere Trends. Wie soll eine kaputte Faszie durch Druck und Massage heilen? Das ist Unfug. Wir haben jede Woche Klienten bei uns, die bei einem Faszientherapeuten waren und/oder mit Rollen versucht haben, schmerzfrei zu werden. Es klappte nicht. Einige holen sich sogar mit der Rolle einen Hexenschuss.

Gibt es bei Ihnen etwas neues?

Was immer mehr Klienten Schmerzen verursacht und völlig vergessen wird, resp. gar keine Berücksichtigung in der Schmerztherapie – egal von Ärzten oder Therapeuten – findet, ist Arteriosklerose. Also verengte, verkalkte und verstopfte Blutgefässe. Wenn z.B. die Blutversorgung der Wirbelsäule nicht mehr optimal ist. Die Durchblutung (stark) vermindert ist. Nährstoffe kommen nicht mehr ans Ziel. Die Beeinträchtigung des Blutflusses kann Nervenwurzeln schädigen. Die Folge Schmerzen!

Sind die Blutgefässe verhärtet, verstopft, verkalkt – auch, oder vor allem in der Muskulatur – sind die Folgen Schmerzen. Der Muskel wird nicht mehr optimal durchblutet und mit Nährstoffen versorgt.

Ist das eine Alterserscheinung?

Nein, bereits Kinder und Jugendliche leiden heute daran. 

Kann man das mit dem Herz vergleichen?

Ja, z.B. ein Herzinfarkt. Wenn das Herz mit zu wenig Blut versorgt wird. Der Betroffene spürt dann auch einen grossen stechenden Schmerz. Das ist mit dem Rücken oder anderen Körperbereichen, z.B. auch beim Tinnitus, vergleichbar.

Sie können da weiterhelfen? Ist das nicht ein Thema für den Arzt?

Bei Arteriosklerose im Rücken oder in der Muskulatur nützen keine operativen Eingriffe, auch keine Stents! Blutverdünner sind eher sehr risikoreich und nützen nicht viel bis nichts. Cholesterinsenker bringen ebenfalls nichts, ausser Nebenwirkungen wie zum Beispiel Alzheimer.

Wir informieren unsere Klienten sehr ausführlich, wie sie den Blutfluss retten und optimieren können. Natürlich ohne Medikamente oder anderen Mittelchen. Ein weiteres Thema sind Nährstoffe. Der Körper braucht diese täglich (nicht in Form von Pillen oder Nahrungsergänzungen).

Funktioniert es auch?

Sehr gut sogar, wenn die Klienten unsere Informationen umsetzen. Da werden sogar fast völlig verstopfte Halsschlagadern frei.

Noch was neues?

Das ist nichts neues, wir haben das schon vor zehn Jahren unseren Klienten erklärt. Mittlerweilen wurde unsere Aussage schon mehrmals in wissenschaftlichen Arbeiten erwähnt und auf Fachinternetseiten publiziert. Z.B. pubmed.gov.

Neues…? Wir haben uns weiterentwickelt. Wissen wesentlich mehr über Entzündungskrankheiten Bescheid. Endometriose wurde auch zu einem wichtigen Themenbereich. Leidet doch in der Schweiz jede zehnte (bald jede siebte) Frau darunter. Kein Wunder alle Hygieneartikel und Slips (Kleider) aus Baumwolle sind voller Glyophosat. Ein weiterer Grund warum Wunden so schlecht heilen sind Verbände aus Baumwolle. Tests haben ergeben, das 100 % der Verbände mit Glyophosat «bereichert» sind.

Immer mehr Leute kommen mit Alzheimer zu uns. Viele kommen jedoch zu spät in unsere Sprechstunde, wo wir nicht mehr helfen können. Betroffene haben den idealen Zeitpunkt verpasst und Ärzte haben gewütet und die kleinste Hoffnung noch erstickt. Wir sehen eindeutig, wie unsere moderne Lebensart Menschen krank macht.

Was ebenfalls immer mehr auftaucht sind Bandwürmer und Bandwurmeier im Körper (Darm, aber auch generell im Körper und sogar im Hirn). Sowie Nanopartikel, kleinste Plastikteilchen, die sich im ganzen Körper ablagern. Beides kommt von unserer modernen Ernährung. Wir können da jedoch nicht weiterhelfen. Bei Plastikteilchen kann niemand helfen. Bei Würmer braucht es einen kundigen Arzt. Vor allem wenn die Bandwurmeier im Hirn sind. Ich habe schon fürchterliche Bilder gesehen. Doch wie gesagt, das ist ein Job für einen Arzt.

Was lösen Bandwürmer aus?

Im Kopf chronische Kopfschmerzen oder Migräne. Der Darm hält viel aus. Im Körper generell Schmerzen.

Was neues, hmmm…? Doch, es gibt was neues… Keime! Keime, die wir essen, die nicht einmal bei 200 Grad mit anbraten und kochen vernichtet werden, auch nicht von unserer Magensäure. Diese Keime gelangen dann über den Darm in unseren Körper. So entstehen Entzündungeskrankheiten.

Auch andere Keime gelangen in unseren Körper. Denken wir an die blutigen Steaks. Wenn das Fleisch nicht vorher entsprechend chemisch behandelt wird, gelangen Keime, wie z.B. e.Coli-Bakterien in unseren Körper.

Sie sind schon die Nr. 1 wenn es um Schmerzen geht?

Es geht nicht darum Nr. 1 oder Nr. 100 zu sein. Es geht darum, dass wir unseren Klienten das Beste empfehlen können – mit Wissen. Wie auf unserer Internesteite erwähnt zählen in der Schmerztherapie Unterschiede: Wir denken zu Ende! Das ist unser Erfolg, resp. unsere Klienten haben Erfolg und können ihr Leben wieder geniessen.

Was braucht es um diesen Job erfolgreich zu machen?

Tägliche Neugier immer wieder dazuzulernen. Der menschliche – natürlich auch der tierische – Körper ist so perfekt, so hoch interessant, dass man immer wieder begeistert ist, vor allem wenn man leidenden Menschen helfen kann.

Was hören Sie gerne?

Wenn wir unsere Klienten zu neuer Lebensqualität führen können. Die tollen Feedbacks, die wir dann erhalten.

Wie überzeugen Sie Ihre Klienten?

Das ist sehr einfach, wir leben es vor. Wir werden ab und zu gefragt, noch am Telefon bevor Klienten zu uns kommen: «Ja sind Sie denn fit?» Natürlich sind wir fit, wir können nicht als Wracks vor unsere Klienten stehen und Gesundheit verkaufen. Wir stehen mit Begeisterung, Wissen und Erfahrung sowie Bestätigungen unserer Klienten hinter unserer Living Nature® Schmerzfreitherapie und anderen Therapien, die wir selber entwickelt haben und anbieten. Das spüren Klienten sofort in unserer Sprechstunde. Und wir erklären auch alles bis ins letzte Detail. Wir nehmen Menschen ernst, hören zu… Wer macht das heute noch?

Gibt es auch Leute, die meinen Sie seien ein Besserwisser, die sich weigern Ihre Informationen, Ihre Therapien anzunehmen?

Ja, ja, es gibt alles… Ein Satz den wir täglich hören beginnt mit: «Man sagt doch…» Dann wissen wir, dass diese Person rein gar nichts weiss. Wenn das Wissen unserer Klienten so gut wäre, würden sie nicht an Schmerzen oder Krankheiten leiden. Sie müssten nicht zu uns in die Sprechstunde kommen.

Auch immer wieder hören oder lesen wir, dass unsere Klienten bei den besten Ärzten und Therapeuten waren. Unsere Antwort: «Wenn Sie bei den besten Ärzten und Therapeuten waren, wieso müssen Sie dann noch zu uns kommen?» Viele nehmen dann Ärzte und Therapeuten in Schutz (mit allen möglichen Ausreden). Einigen wird es klar, dass es wohl doch nicht die «Besten» waren.

Auch ein Thema in Ihrer Sprechstunde ist die Ernährung. Wie essen Sie selber?

Seit ich weiss wie unser Körper funktioniert und was er braucht, wie Zellen sich entwickeln (positiv oder negativ) esse ich (also wir, ich, meine Frau und auch unsere Sportmaschine, unser Hund Fritz) wesentlich genussvoller und abwechslungsreicher. Wir geben dem Körper was er tatsächlich braucht – und so kennen wir keinen Heisshunger mehr, wie früher. Der Körper bedankt sich schnell. So kennen wir seit 2005 keinen Muskelkater mehr, auch keine Schmerzen. Unser Gehirn passt wieder zum Körper. Beide (Hirn und Körper) kommunizieren miteinander. Doch das braucht viel Wissen, das wir unseren Klienten gerne in unserer Sprechstunde mitgeben, natürlich auch schriftlich. Essen kann äussert viel Spass bereiten und sehr viel bringen. Nicht nur Energie.

Bewegung ist ein weiteres Thema in unserer Sprechstunde. Denn ohne Bewegung schläft der Körper langsam ein. Schmerzen und zahlreiche andere Krankheiten können auftauchen.

Mit Ernährung und Bewegung gestalten wir Menschen unsere Gesundheit. Das ist bei Tieren genau gleich. So sehr, dass Stress kein Thema mehr ist. Stress spüren wir durch einen schwachen, ungesund ernährten und kranken Körper.

Was halten Sie von den zahlreichen Gesundheitsinternetseiten, Gesundheits-Zentren, TV-Gesundheitssendungen und Apps, die immer mehr entstehen?

In der Regel sehr wenig. Die grossen Gesundheitsinternetseiten, die überall präsent sind dienen als Verkaufsförderung für Medikamente und Arzt-/Klinikbesuche. Sie werden auch von dieser Seite finanziert oder betrieben.

Ebenso TV- und Radio-Sendungen. Das sind reine Werbebeiträge von der Pharma- und Klinikindustrie. Oft mit wenig Wissen und die Zuschauer klatschen noch dazu.

Gesundheits-Zentren, alternativ oder rein schulmedizinisch, sind oft nicht besser. Es fehlt an Wissen. Da wird so vieles ausprobiert oder erzählt, unter anderem auch im TV, das abstrus ist und gar nichts bringt. Ich sage meinen Klienten immer, schauen sie wie gesund und frisch die betreffenden Leute aussehen, die über Gesundheit sprechen. Die meisten haben Übergewicht, sind schwammig, ungepflegt, haarlos, sehen sehr alt aus usw. Erzählen blumig, haben sich aber nicht einmal selber im Griff.

Übrigens, es gibt natürlich sehr gute Internetseiten. Kleine, selber finanzierte Seiten mit viel und umfassendem Wissen. Es gibt auch ganz tolle Gesundheits-Zentren, leider viel zu wenige in Europa.

Zu den Apps eine Aussage vom CEO der American Medical Association (ich habe schon darüber berichtet): Quacksalber verkauften früher Schlangenöl, heute verkaufen sie Apps.

Wo informieren Sie sich?

Unsere Quellen sind: Bücher nach altem und neuem Wissen, täglich lesen wir wissenschaftliche Arbeiten, wir verfolgen spezialisierte schulmedizinische und alternativmedizinische Internetseiten. Dann konnten wir von unserer beratenden Tätigkeit im Alters- und Pflegeheim profitieren. Hier haben wir immer wieder gesehen, es funktioniert. Selbstverständlich bringen Klientenfeedbacks und unsere jährliche Umfrage viel. So können wir unser Wissen immer wieder erweitern.

Herr Schudel, vielen Dank für dieses Interview.

Ich danke Ihnen Herr Beckmann.