Schmerzen: Wie wichtig ist das Bett

Wir sind der Frage nachgegangen, ob sich eine spezielle, auch teure Matratze, sogenannte Gesundheitsmatratzen bei Schmerzen, wie Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen lohnt.

Unsere Abklärungen begannen mit Besuchen in Möbel- und speziellen Bettgeschäften mit und ohne Beratung. In der Preisklasse von knapp 200 bis zu mehreren Tausend Franken. Je teurer, desto besser die Beratung, könnte man meinen. Das ist jedoch leider nicht immer der Fall. Es gibt sehr gute, schon fast perfekte Beratung, wenn es um das Bett (Matratze, Unterrost, Duvets, Kissen usw.) geht. Doch wir mussten feststellen, dass kaum eine Beraterin oder Berater über den menschlichen Körper genügend Wissen hatte.

Man kann heute wohl aus einem grossen Fundus greifen von allen möglichen Matratzen und Einstellungen der Roste. Um alles noch komfortabler zu machen. Noch luxuriöser.

Dann kam der schwierigere Teil, wir suchten Klienten, die uns über Ihr Schlafen und über Ihre Betten Auskunft gaben. Weil Sie bereits bei uns in der Sprechstunde waren, litten nur noch vereinzelte Klienten an Schmerzen. Doch sie erzählten uns, was Sie bereits alles unternommen haben, um Ihre Schmerzen loszuwerden und da gehören meistens auch neue Matratzen und Roste dazu.

Bei Klienten, die längere Zeit an Schmerzen gelitten haben, nutzten die besten und teuersten Anschaffungen nichts. Zu Beginn war es so, dass die Mehrheit meinte, dass die Matratze die Schmerzen linderten. Durchwegs gingen die Schmerzen nie komplett weg. Bei vielen nutzte das neue Bett, nichts, nicht einmal die bestbworbenen Matratzen für einen starken Rücken, auch keine Wasserbetten. Der Vorteil bei den Wasserbetten: Die Wärme lindert oberflächliche Schmerzen. Die Muskulatur wird durchblutet und von Verkrampfung gelöst. Bei tief liegenden Schmerzen wird nicht viel erreicht. Der Nachteil: Elektrosmog.

Durch unsere Kontakte ins Möbelgeschäft und zu einer Physiotherapie-Praxis konnten wir Matratzen von sehr günstig bis sehr teuer für wenig Geld mit schmerzgeplagten Menschen, die noch nicht bei uns waren 30 Tage testen. Das war ein riesiger Aufwand, waren es doch dreissig Matratzen und entsprechende Roste, die wir organisiert haben und den Schmerzgeplagten zur Verfügung stellten. Manchmal haben wir die Matratzen und Roste nach einigen Tagen ausgetauscht. Bis die Betroffenen meinten, es sei nun die korrekte Matratze.

Zu den Ergebnissen: Wir arbeiteten mit Menschen zusammen, die vor allem an Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich, Schulter- und Nackenschmerzen litten. Es waren 30 Personen zwischen 50 und 70 Jahre alt.

Die absolute Mehrheit von 23 Betroffenen litt weiterhin an Schmerzen. Bei 5 Betroffenen ging der Schmerz tatsächlich langsam zurück. 2 Betroffene waren nach 30 Tagen komplett schmerzfrei.

Was wir selber immer wieder mit unseren Klienten seit Jahren sehen, es kommt nicht auf das Bett drauf an, noch weniger auf den Rost. Wir brauchen keine Gesundheitsmatratzen, keine teuren oder sogar überteuerten Schlafsysteme. Egal welcher Art.

Wir brauchen Muskeln. Nur mit Muskeln, die korrekt ernährt sind und funktionieren können, leiden wir Menschen nicht an Schmerzen, weder am Tag noch in der Nacht. Sie können so auf harten, weichen Matratzen schlafen oder sogar auf einem harten Boden, vielleicht mit einem Kissen.

Zu den besten Matratzen zählt eine von Ikea für rund 200 Franken (in der Grösse 90 x 200 cm). Wer das Zehn- oder fünfzehnfache zahlt schläft nicht besser.

Genau so ist das auch mit den Schuhen. Wir brauchen keine superweischen Schuhe und Schuhsohlen, wir brauchen Fussmuskeln und den korrekten Gang. Sonst nichts.

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