Rückenschmerzen? Schmerzmittel wirkt wie ein Placebo!

In einer Studie, die in der Zeitschrift «Annals of the Rheumatic Diseases» veröffentlicht wurde, analysierten Wissenschaftler 35 Peer-Review-Studien, darunter Daten von 6’065 Patienten. NSAID-Medikamente waren wenig effektiver als Placebos.

Quellen: http://science.naturalnews.com/NSAIDs.html

TheGuardian.com

ACAToday.org

ARD.BMJ.com

Nun wissen Sie, warum Sie mehrere Schmermittel schlucken und immer noch an Schmerzen leiden.

Für was soll dieses Schmerzmedikament gut sein?

  • Schmerzen (stark bis sehr stark) lindern, vor allem bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie beispielsweise Gicht, Abnutzungserscheinungen der Gelenke (Arthrose) oder Rheuma-ähnlicher Gelenksentzündung (rheumatoider Arthritis)
  • Leichte bis mässige Schmerzen lindern wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Migräne, Regelschmerzen oder Zahnschmerzen
  • Fieber senken
  • Sportverletzungen wie Stauchungen oder Prellungen behandeln
  • Gelenkentzündungen bei Gicht, rheumatoider Arthritis, Arthrose, chronischer Polyarthritis behandeln
  • Entzündungen eindämmen wie beispielsweise bei Morbus Bechterew
  • kurzzeitige Schmerzhemmung bei nicht entzündlich bedingten Schmerzen an Muskeln, Sehnen und Bändern wie beispielsweise bei Fibromyalgie

Die Nebenwirkungen können happig sein:

Einnahme
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, leichte Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Blähungen, Magen-Darm-Blutverluste (geringfügig, verursachen nur in Ausnahmefällen eine Blutarmut).

Häufige Nebenwirkungen:
Magen-Darm-Geschwüre (unter Umständen mit Blutung und Durchbruch), entzündliche Mundgeschwüre, Colitis ulcerosa-Verstärkung, Morbus Crohn-Verstärkung, Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Sehstörungen, Magenschleimhautentzündung, Wassereinlagerungen in das Gewebe (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder Nierenfunktionsstörungen), Nierenfunktionsstörungen (nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, auch akutes Nierenversagen), Hautausschläge, Hautjucken, Asthma-Anfälle.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Herzklopfen, Wassereinlagerungen in das Gewebe (Ödeme), Herzmuskelschwäche, Herzinfarkt, Blutbildungsstörungen (Blutarmut, Weiße-Blutkörperchenmangel, Blutplättchenmangel, allgemeiner Blutzellmangel, Fehlen von Granulozyten), Ohrensausen (Tinnitus), Speiseröhrenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Darmverengungen, Nierengewebsschädigungen (Papillennekrosen), Blut-Harnsäure-Konzentrationserhöhung, schwere Hautreaktionen (wie Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom), Haarausfall, Verschlechterung von Infektionen, Gehirnhautentzündung (nicht bakteriell, mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung), Bluthochdruck, schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen (Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall, Schock), Leberfunktionsstörungen, Leberschäden (insbesondere bei der Langzeittherapie), Leberversagen, Leberentzündung, Psychosen.

Anwendung als Zäpfchen
Häufige Nebenwirkungen:
Reizerscheinungen am After, blutige Schleimabsonderungen oder schmerzhafter Stuhldrang.

Äusserliche Anwendung
Häufige Nebenwirkungen:
Hautrötungen, Juckreiz, Brennen, Hautausschlag (auch mit Pustel- oder Quaddelbildung).

Gelegentliche Nebenwirkungen:
allergische Reaktionen (Kontaktdermatitis).

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Atemwegsverengungen (Bronchialkrämpfe).

Besonderheiten:
Bei allen Darreichungsformen vermindern sich die Nebenwirkungen, wenn die niedrigste wirksame Dosis so kurz wie möglich angewendet wird.

Besonders bei älteren Patienten kann die Einnahme des Medikaments zu Schäden im Verdauungstrakt führen. Säurebedingte Geschwüre, Durchbrüche und Blutungen können dabei sogar tödlich sein. Wenn während der Anwendung einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte unverzüglich ein Arzt informiert werden. Bei Auftreten von stärkeren Schmerzen im Oberbauch, bei Blutstuhl oder Bluterbrechen ist der Wirkstoff sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Die Funktion von Nieren und Leber sollten besonders bei älteren Patienten regelmäßig ärztlich kontrolliert werden.

Blutbildungsstörungen wie Agranulozytose bedürfen dringen ärztlicher Behandlung. Erste Anzeichen können Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenblutungen und Hautblutungen sein. Es muss sofort der Arzt infomiert werden, wenn solche Symptome auftreten. Bei Langzeittherapie sollte das Blutbild regelmäßig vom Arzt kontrolliert werden.

Bei starken Überempfindlichkeitsreaktionen (Blutdruckabfall, Asthma, Schock) ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Der Wirkstoff darf dann nicht mehr angewendet werden.

In neueren Studien wurde herausgefunden, dass die Einnahme hoher Dosen (über 2400 Milligramm) Ibuprofen möglicherweise zu einem gesteigerten Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall führt. Dieses Risiko steigt, je stärker die Dosis ist und je länger die Behandlung dauert. Die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer ist daher nicht zu überschreiten.

Quelle: onmeda.de

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