Quecksilber in Amalgam-Zahnfüllungen – harmlos oder Supergift?

Spiegel Online berichtete am 22. Juni 2018: „Ab 1. Juli darf die Quecksilberlegierung Amalgam bei Schwangeren, Stillenden und Kindern nicht mehr für Zahnfüllungen verwendet werden.“ Grundlage für die Änderung sei das sogenannte Minamata-Übereinkommen aus dem Jahr 2013, das am 16. August 2017 in Kraft trat. Demnach haben sich 90 Länder – darunter auch Deutschland – verpflichtet, die Quecksilberbelastung zu reduzieren. Der langsame Ausstieg aus der Verwendung von Amalgam habe laut dem Vorsitzenden der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) Dr. Wolfgang Eßer nicht gesundheitliche, sondern vornehmlich ökologische Gründe.

Zunächst zur Frage, was Amalgam ist: Zahnamalgam ist eine Mischung, die zu etwa 50 % aus dem flüssigen Schwermetall Quecksilber und zu 50 % aus einem Puder aus Kupfer, Silber, Zinn und Spuren anderer Schwermetalle besteht. Der Begriff „Amalgam“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet „erweichende Salbe“. Im frisch zusammengerührten Zustand lässt sich Amalgam wie eine Knetmasse verarbeiten und passt sich den Hohlräumen im Zahn gut an. Die praktische Handhabbarkeit ist neben dem Kostenaspekt eines der Hauptargumente, warum sich Amalgam über lange Zeit verbreiten konnte.

Außerhalb des Mundes wird Amalgam jedoch aufgrund des darin enthaltenen Schwermetalls Quecksilber als hochgiftiger Sondermüll betrachtet und auch als solcher entsorgt. Viele Jahre ging man davon aus, dass sich Quecksilber aus Zahnamalgam nicht lösen kann, doch Studien bewiesen das Gegenteil. So lässt z.B. die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung in Deutschland heutzutage verlauten, dass Quecksilber aus Zahnfüllungen freigesetzt werden kann, aber unbedenklich sei, weil es über den Darm nicht aufgenommen wird. Dem widerspricht der Arzt und Umweltmediziner Dr. Joachim Mutter seit mehr als 20 Jahren und veröffentlichte unter anderem das Buch „Amalgam – Risiko für die Menschheit“.
Laut Dr. Mutter wurde nicht nur die Freisetzung von Quecksilber aus Zahnamalgam, sondern auch die Speicherung in den Organen in zahllosen Studien belegt.

Exemplarisch drei Studien:

  • Unter Nieren- und Gehirnproben von 34 Leichen, davon 29 Amalgamträger und 5 ohne Amalgam im Mund, wiesen die Organe der Amalgamträger mehr Quecksilber auf als die der amalgamfreien Leichen.
  • Affen mit und ohne Amalgamfüllungen: Nach einem Jahr wurden hohe Quecksilbermengen in wichtigen Nervenknoten und Gehirnbereichen, (…) in Nieren, Lungen (…) nachgewiesen. Bei den Affen ohne Amalgamfüllungen wurde in den Organen kein Quecksilber gefunden.
  • Bei Schafen wurden Amalgamfüllungen eingelegt, das Quecksilber darin wurde vorher radioaktiv markiert. Mittels einer Spezialkamera, die radioaktive Strahlung misst, konnte die Verteilung des Quecksilbers nach vier Wochen gemessen werden. Es fanden sich hohe Mengen in Lunge, Darm und Kiefer und später unter anderem auch in Nieren, Leber und Gehirn.

Laut Dr. Mutter kann sich Quecksilber aus den Zahnamalgamfüllungen lösen und nachher in verschiedenen Organen auch beim Menschen abspeichern. Laut Dr. Mutter könne fast jede Krankheit, die heutzutage bekannt ist, durch eine Quecksilbervergiftung verursacht oder verstärkt werden.
Auf die Frage, warum trotzdem noch immer, z.B. auch in Deutschland, teilweise an Amalgam als Zahnfüllung bei Erwachsenen festgehalten wird, schreibt Dr. Mutter in seinem Buch ─ ich zitiere ─ „Es wird immer noch am Amalgam festgehalten, wahrscheinlich auch aus Angst vor einer drohenden Prozesslawine und den zusätzlichen Kosten.“

Sehen Sie nun im Anschluss den bis heute aktuellen Vortrag von Dr. Joachim Mutter, den er an der 4. AZK- Konferenz vom 27. Juni 2009 hielt. Dr. Mutter spricht darin zum Thema „Nanotechnologie und Amalgam. Über Betrug in der Wissenschaft und Alltagsgifte. Wie gelangen Supergifte in den Mund?“

Quellen/Links: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/zahnfuellungen-kein-amalgam-mehr-bei-kindern-und-schwangeren-a-1213990.html
https://www.dw.com/de/was-macht-quecksilber-giftig/a-16514157
Buch von Dr. med. Joachim Mutter: „Amalgam – Risiko für die Menschheit, Quecksilbervergiftungen richtig ausleiten“ https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/mensch-gesundheit/chemikalien/chemikalien-a-z/quecksilber.html
https://vitagate.ch/de/gesund_und_schoen/ratgeber/erste_hilfe/wie_gefaehrlich_ist_quecksilber
https://www.kzbv.de/kzbv2017-zahnfuellungen-de.media.dd34822bd2bef77a41bdd380ede8b557.pdf
http://www.alronc.ch/mitarbeiter/dr-med-joachim-mutter/
https://www.ink.ag/dr.-klinghardt/vita/

kla.tv




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