Nebenwirkungen lebensbedrohlich

Es beginnt oft mit heftigen Schwindelattacken, Tinnitus und häufiges starkes Nasenbluten. Symptome, die sich Betroffene gar nicht erklären können. Der Arzt kann ihnen auch nicht helfen. Er verschreibt noch mehr Pillen. Herzkranzgefässe sind verkalkt, der Blutdruck zu hoch, der Cholesterinwert auch, die Schilddrüse arbeitet nur noch schwach, der Rücken schmerzt, die Beine sowieso. Der Magen brennt…, die Lungen dermassen geschwächt, dass nur noch hecheln möglich ist. Und das oft bereits mit 55, 60 oder kaum in Rente. 30, 40, 50, 60… Kilos zuviel. Die Betroffenen gewöhnen sich schnell an alles und behaupten, dass es ihnen recht ordentlich geht. «Man kann ja nicht klagen», ist ein Spruch, den wir immer wieder hören.

Alles hat meistens schon etwa zehn bis zwanzig Jahre früher begonnen. «Der Blutdruck halt und mein Gewicht, war schon immer zu hoch», meinen sie ohne sich jemals Sorgen zu machen. Ebenso sorglos schlucken sie Pillen. Pillen ohne Ende. Zwanzig bis dreissig Stück, ein ganzer Arzneimittelmix. Der Arzt hat eigentlich schon lange den Überblick verloren und weiss gar nicht, ob sich die Medikamente gegenseitig beissen. Doch die unerwünschten Wechselwirkungen und die Nebenwirkungen werden immer mehr und grösser.

Die Medikamente sind lebensbedrohlich gewordern und wer spätestens jetzt nicht die Notbremse zieht, wird nicht mehr alt.

Warum können wir das schreiben? Wir erleben das fast jeden Tag in unserer Sprechstunde. Wir Menschen lösen die körperlichen Beschwerden und Krankheiten mit Schwächung des Körpers durch Medikamente. Wer jedoch handelt, seinen Körper stärkt (Ernährung und Bewegung) und die Medikamente mit einem interessierten Arzt absetzen kann, wird wieder aufleben…