MS: Erstaunlich wie Medikamente auf den Markt kommen

Das neue MS-Medikament Alemtuzumab (Lemtrada®) steht in der Schweiz vor der Markteinführung. Ursprünglich war Alemtuzumab für die Leukämiebehandlung zugelassen (MabCampath®).

Da wird ein Medikament für Leukämie gebastelt. Doch plötzlich ist das nicht mehr IN. Nun soll es für MS-Patienten mehr bringen.

Fragen wir uns mal: Erkranken mehr Menschen an MS oder an Leukämie? Mit was ist mehr Geld zu verdienen?

Die Nebenwirkungen von diesem tollen MS-Medikament:

  • Infusionverbundene Reaktionen (wie Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Übelkeit, Urtikaria, Hautausschlag, Juckreiz, Fieber und Müdigkeit), Infektionen der oberen Atemwege,
  • Harnwegsinfektionen,
  • potenziell ernste Autoimmun-Störungen, z.B. Autoimmunreaktion gegen die Schilddrüse,
  • Lymphopenie und
  • Leukopenie.

Zusätzliche Nebenwirkungen in Bezug auf die Schilddrüse (einschließlich Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse oder Struma und Autoimmunerkrankungen) wurden häufig beobachtet bei Patienten, die mit Alemtuzumab behandelt wurden.

Patienten, die Alemtuzumab nehmen, müssen streng überwacht werden.

Quelle: arznei-news.de

Die kompletten Nebenwirkungen zusammengefasst:

Sehr häufig(>10%): Akute infusionsbedingte, i.d.R. leichte bis mittelschwere Reaktionen wie Fieber, Muskelstarre, Übelkeit, Erbrechen, Hypotonie, Durchfall, Ermüdung, Ausschlag, Urtikaria, Pruritus, vermehrtes Schwitzen, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, deren Häufigkeit nach der 1. Therapiewoche deutlich abnimmt. Die Symptome können durch eine vorbeugende Medikation (mit Steroiden) und langsame Steigerung der Dosis gelindert oder vermieden werden. Appetitlosigkeit und Infektionen (Sepsis, Pneumonie, Herpes simplex) 3. od. 4. Grades, Granulozytopenie (=Verminderung der Granulozyten im Blut), Thrombozytopenie (=Verminderung der Plättchenzahl im Blut), Anämie.

Häufig(>1-10%): Reaktionen an der Injektions-Stelle, opportunistische Infektionen einschließlich Pneumocystis carinii-/Aspergillus-Pneumonie (=Lungenentzündung), Zytomegalievirus-Infektion, Herpes zoster (=Gürtelrose), Pilzinfektion, Abszesse, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Entzündung der Rachenschleimhaut, Harnwegsinfektionen, kardiovaskulär Nebenwirkungen (Bluthochdruck, Beschleunigung der Herzfrequenz, Gefäßspasmen, Hitzegefühl, Herzklopfen), Muskelzittern, verminderte Empfindlichkeit für Sinnesreize, Benommenheit, übermäßige Bewegungsaktivität, Fehlempfindung, Schwindel, Verwirrtheit, Ängstlichkeit, Depression, Benommenheit, Schlaflosigkeit, Unterleibsschmerzen, Magen- und Dünndarm-Blutungen, Entzündung der Mundschleimhaut (auch geschwürbildend), Schleimhautentzündungen, gestörte Leberfunktion, Verstopfung., Verdauungsstörungen, Vermehrter Abgang von Darmgasen, schwere Blutungsreaktionen, Verminderung bestimmter Blutzellen (Leuko-, Lympho-, Erythro-, Granulo- und Thrombozyten), Purpura (=Kapillarblutungen in die Haut) , entzündliche Lungenprozesse, Bronchospasmus, Husten, Bluthusten, herabgesetzter Sauerstoffpartialdruck im arteriellen Blut, neutropenisches Fieber, Schmerzen (Rücken, Brust, Skelett), Mundödeme, Kraftlosigkeit, Unwohlsein, grippeartige Symptome, Ödeme, verändertes Temperaturempfinden, Geschmacksverlust, Entzündung der Augen-Bindehaut, Gewichtsabnahme, Flüssigkeitsmangel, Durst, Hyponatriämie/ Hypokalziämie (=verminderter Gehalt des Blutserums an Natrium bzw. Kalzium), Gelenkschmerz, Muskelschmerz, flächenhaft geröteter oder blasenblidender Hautausschlag

Gelegentl.( >0,1-1%): Bluterguss, nichtinfektiöse, entzündliche Reaktionen der Haut oder Schmerzen an der Injektions-Stelle, kurz dauernde Bewusstlosigkeit, Herzstillstand, Herzmuskelinfarkt, Vorhofflimmern, supraventrikuläre Tachykardie (Herzjagen), anormales EKG, Herzrhytmusstörungen, Bradykardie (=langsame Herzschlagfolge), periphere Durchblutungsstörungen, Herzdruck, Hochdruck, anormaler Gang, Neuropathie (=Nervenschädigung), Nervosität, Denkstörungen, Depersonalisation (=Gefühl der Fremdheit des eigenen „Ich“), Persönlichkeitsstörungen, Impotenz, Gastroenteritis (=gleichzeitige Schleimhautentzündung des Magens u. Dünndarms), Entzündung des Zahnfleischsaumes, Aufstoßen, Schluckauf, Mundtrockenheit, Schleimhautgeschwüre, Zungengeschwüre, Knochenmarksentwicklungsstörungen, Verringerung des Haptoglobins (=Eiweißkomponente des Blutplasmas), Aktivierung der Blutgerinnung innerhalb von Blutgefäßen , Anämie durch verkürzte Lebensdauer der Erythrozyten, Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Kehlkopfentzündung, Nasenschleimhautentzündung, Lungenödem, pfeifendes Atemgeräusch, Lungeninfiltrat, Atembeschwerden, verringerte Atemgeräusche, Rachenenge, Pleuraerguss, Verschlimmerung von Diabetes mellitus (=Zuckerkrankheit), Hypokaliämie (=verminderter Kaliumgehalt des Blutes), lymphomartige Erkrrankungen, Schmerzen in den Beinen, allergische Reaktionen, Entzündung des Augeninneren, Taubheit, Ohrensausen (Tinnitus), Geschmacksstörungen, virale und bakterielle Infektionen, Haut-, Finger- u./oder Zehennagelbefall durch Pilze, Hauterkrankungen, gestörte Nierenfunktion, übermäßige Harnausscheidung, Blutharnen, Harninkontinenz, verringerter Harnfluss.

Selten ( >0,01-0,1%): Tumorlysesyndrom (=Komplikationen durch Stoffwechselveränderungen infolge des Tumorzerfalls), Blutungen innerhalb der Schädelhöhle, autoimmune Anämie und autoimmune Thrombopenie mit tödlichen Folgen. Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen traten bei 25 % der behandelten MS-Patienten auf.

Weitere NW: Schwere Reaktionen im Zusammenhang mit der Freisetzung von Immun-Botenstoffen (Zytokine) einschließlich akutem Lungenversagen (ARDS), Atemstillstand, Herzinfarkt und Herzstillstand (in seltenen Fällen tödlich). Weiterhin schwere manchmal tödliche virale (z.B. Adenovirus, Parainfluenza- und Hepatitis-B-Virus) bakterielle (einschließlich Tbc und atypische Mycobakteriosen, Nokardiose) und Pilzinfektionen (rhinozerebrale Mucormykose beschrieben, jedoch ungewöhnlich). Regelmäßige Kontrolle des Blutbildes und der Thrombozytenzahl während. der Therapie erforderlich. Eine Infektionsprophylaxe sowie die Verabreichung eines wirksamen oralen Anti-Herpes-Präparates werden unbedingt empfohlen. Da bei Patienten mit schwerer Lymphopenie die Gefahr einer Transplantat-Wirt-Reaktion besteht, sollten Blutprodukte vor der Verwendung bestrahlt werden. Vorsicht beim Autofahren und Bedienen von Maschinen, da Verwirrtheit und Benommenheit auftreten können.

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