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Mädchen kommen immer früher in die Pubertät

Die Gründe und die verheerenden Folgen. Wir haben bereits vor Monaten in unserem Newsletter darüber berichtet.

«Mädchen in den USA haben ihre erste Periode im Durchschnitt ein Jahr früher als vor 50 Jahren. Der Anteil derer, bei denen die Menarche einsetzt, bevor sie 11 Jahre alt sind, oder sogar sehr früh (bevor sie neun Jahre alt werden), hat sich in diesem Zeitraum verdoppelt.»

«Länder, in denen die Menarche früher als mit 12 Jahren auftrete, spiegelten Bevölkerungen mit Überernährung und einem höheren Risiko für chronische Krankheiten wider, schreibt die Anthropologin Lauren C. Houghton, die sich mit der Studie auseinandergesetzt hat.»

«Die USA seien ein Beispiel für Letzteres. Das sinkende Alter bei der Menarche deute auf einen möglichen Anstieg chronischer Krankheiten hin, einschliesslich psychischer Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Brustkrebs.»

«Die Beobachtung, dass Frühpubertät immer häufiger auftritt, machen alle industrialisierten Länder.»

«Eine seit zehn Jahren gängige Hypothese ist, dass der Beginn der Pubertät mit dem Körpergewicht zusammenhängt. Ein hoher Body-Mass-Index scheint mit einer frühen Menarche zu korrelieren.»

«Die Menarche werde durch Veränderungen im Östrogenspiegel ausgelöst, erklärt der Kinderarzt Frank Biro, der seit mehr als zehn Jahren dazu forscht, in einem Bericht von «Scientific American». Dieser wiederum stehe in Bezug zum Körperfettanteil

«Das durchschnittlich höhere Körpergewicht in den betreffenden Altersgruppen könnte mit Lifestyle-Faktoren wie fehlender Bewegung und zu üppiger Ernährung zusammenhängen.»

«Eine andere Erklärung ist die zunehmende Umweltverschmutzung durch hormonwirksame Umweltchemikalien. Endokrine Disruptoren kommen als Bestandteile von Kunststoffen, Kleidung, Möbeln und Gebrauchsgegenständen überall in der Umwelt vor. Diese Chemikalien wie Bisphenol A (BPA), Phthalate oder PFAS wirken wie Hormone und verändern das weibliche Hormongefüge.»

«Studien über sinkende Spermienzahlen gibt es einige. Die Fruchtbarkeitsmedizinerin Shanna Swan warnt beispielsweise seit etlichen Jahren vor den Auswirkungen hormonstörender Chemikalien

Anmerkung: Das Wissen über all diese Tragödien und deren Ursachen sind seit Jahrzehnten vorhanden, aber sie werden aus Profitgründen und wegen der grassierenden Dummheit bei den politischen Führern und ihren Wählern mehr oder weniger nahezu vollständig ignoriert. Eine ethische Verantwortung für eine gute und gesunde Zukunft der Kinder ist praktisch nicht existent.