Konventionelles Obst ist im Durchschnitt 100-fach höher mit Pestizidrückständen belastet als Bio-Obst

«Zu diesem und weiteren Ergebnissen kommt das aktuelle Ökomonitoring des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts in Stuttgart (CVUAS), bei dem Bio-Produkte auf Inhaltsstoffe, Rückstände und Belastungen untersucht werden. Wie bereits in den letzten Jahren zeigen die Ergebnisse, dass Bio-Lebensmittel den hohen qualitativen Ansprüchen gerecht werden.»

«Das CVUAS hat 66 Proben Bio-Obst und 139 Proben Bio-Gemüse auf Pestizidbelastungen untersucht und den mittleren Pestizidgehalt von Bio-Proben mit dem von konventionellen Proben verglichen. Im Durchschnitt lag die Pestizidbelastung bei konventionellem Gemüse um ein 70-faches, bei konventionellem Obst sogar um ein 100-faches höher als bei Bioprodukten. Nur bei insgesamt fünf Proben (Bananen aus Ecuador, Bananen aus der Dom. Republik, Knoblauch aus Spanien, Petersilien- und Korianderblätter aus Deutschland) wurde die Bezeichnung „Bio“ aufgrund zu hoher Pestizid-Rückstände als irreführend beurteilt.»

Anmerkung: Eine wichtige Information, denn Pestizide sind gefährlicher für die Gesundheit als bisher angenommen. Ich empfehle aus diesem Grund das Buch «Die Pestizidlüge» von André Leu. Allerdings ist die Aussage im Artikel, dass Bio-Milch gesünder sei, weil sie mehr Omega-3-Fettsäuren enthalte, völlig absurd.

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2021/pestizide/mit-bio-lebensmitteln-auf-der-sicheren-seite.html