Hirndoping?

In unserer zunehmend „verkopften“ Welt spielt die intellektuelle Leistungsfähigkeit (Intelligenz, Arbeitsgedächtnis, etc.) eine immer größere Rolle. Methylphenidat, Modafinil und Co. versprechen große Effekte innerhalb kürzester Zeit. Aber wie groß sind die Effekte bei „normalen“ Probanden tatsächlich? Kommt es zu einer allumfassenden Leistungssteigerung oder verbessern sich lediglich bestimmte Fähigkeiten? Gute Studien zum Thema Hirndoping sind bislang Mangelware. Zu den besseren Untersuchungen gehört die Studie von Müller et al. (2013), in der die Wirkung von Modafinil mit einer Placebo-Pille verglichen wurde.

Hirndoping – Neuro-Enhancement – Wachmacher – Koffein – Methylphenidat (Ritalin) – Modafinil – Amphetamine – Met-Amphetamine – Film „Ohne Limit“ – Verbreitung von Hirndoping unter Studenten: 20% gaben an mind. einmal im vergangenen Jahr „gedopt“ zu haben – ca. 1-5% dopen regelmäßig – randomized response Technik – Methylphenidat (Ritalin) fast keine Wirkung (man hat aber das Gefühl sehr gut zu sein) – Arbeitsgedächtnis – Exekutive Funktionen – Müller et al. (2013): 64 Versuchspersonen; Modafinil vs. Placebo; durchwachsene Effekte auf kognitive Leistungen; erhöhtes „task enjoyment“ – Sind die Effekte mit verbesserter Motivation zu erklären? – Langzeitnebenwirkungen bei gesunden Probanden noch unbekannt – Vigilanz – Koffein – interindividuelle Unterschiede – Psychologie – Gehirn – Neurowissenschaften – Gehirnforschung – Motivation.

Mit gesunder Ernährung und Joggen brauchen Sie kein Hirndoping. Ihr Hirn funktioniert bestens. Joggen und rennen produziert Hirnzellen.