Hiatushernie | Zwerchfellbruch

Erstaunlich: Schon bald wieder eine neue Volkskrankheit ab 50: Hiatushernie.
Man spricht von einer Hiatushernie, wenn sich Teile des Magens durch eine Öffnung im Zwerchfell in den Brustraum verlagern. In über 90 Prozent der Fälle liegt eine sogenannte axiale Hernie vor.

Die Beschwerden: Sodbrennen, Brustschmerzen, Aufstossen und Schluckprobleme. Die Schulmedizin verschreibt Schmerzmittel und Refluxmedikamente. Dass das nicht die beste Lösung ist, können Sie sich denken.

Normalerweise trennt das Zwerchfell Brust- und Bauchhöhle voneinander, und die Speiseröhre gelangt gewöhnlich durch eine schmale Lücke im Zwerchfell in den Bauchraum. Bei der Hiatushernie ist diese Lücke erweitert und Teile des Magens können durch sie hindurchtreten – ein “Zwerchfellbruch” ist entstanden.

Grund für die Erweiterung der Lücke ist meist eine angeborene Bindegewebsschwäche. Auch im Zuge des normalen Alterungsprozesses kann sich das Bindegewebe an dieser Stelle lockern und erweitern. Fehlende Muskulatur im Bauchbereich ist jedoch der wahre Hauptauslöser und sorgt dafür, dass auch das Bindegewebe schwach ist.

Was können Sie tun: Ihren Basen-/Säurehaushalt in Ordnung bringen. Lassen Sie sich hier nicht Produkte (auch von Ihrem Apotheker), aufschwatzen, die die Magenschleimhaut schädigen. Kommen Sie in Bewegung und stärken Sie Ihre Muskeln im Bauch-/Rumpfbereich langsam und schonend. Für weitere Informationen kommen Sie in unsere Sprechstunde.