Harninkontinenz bei Frauen

Harninkontinenz kann unter Stress auftauchen, jedoch auch wenn Sie lachen, husten, niesen, joggen oder etwas Schweres heben. Dies kann bereits bei jüngere Frauen auftauchen.

Die Ursache liegt ganz einfach in einer Muskel- und Gewebeschwäche um die Öffnung der Blase. Wenn Druck auf die Blase entsteht und die Öffnung nicht mehr durch Muskeln geschlossen werden kann. Die Muskeln können sich schwächen durch mangelnde Bewegung, kein Muskeltraining, nach einer Schwangerschaft mit vaginaler Geburt.

Dranginkontinenz – der Drang zu urinieren, wenn Sie z.B. Wasser tröpfeln hören oder durch Nervosität mehrmals hintereinander urinieren müssen. Ein plötzliches, überwältigendes Bedürfnis zu pinkeln könnte durch Spasmen der Blasenmuskulatur verursacht werden. Diese Krämpfe können von Nerven- oder Muskelschäden herkommen. In einigen Fällen kann der Schaden durch eine Krankheit wie einen Schlaganfall oder eine Infektion oder Entzündung der Blase kommen.

Sie können jedoch auch eine überaktive Blase haben.

Medikamente können ebenfalls eine Inkontinenz fördern. Zum Beispiel Medikamente gegen Bluthochdruck, gegen Schmerzen, der Blasenmuskel entspannt. Sie können dadurch den Harn nicht mehr halten. Aber auch Antidepressivas gehören dazu.

Medikamente können auch Blasenkrebs auslösen.

Was hilft gegen Inkontinenz?

  • Gesunde Ernährung
  • Verzicht auf Kaffee, Tee, Softdrings mit Koffein…
  • Verzicht auf Rauchwaren
  • Gehen Sie jede ein bis zwei Stunde/n auf die Toilette, ob Sie müssen oder nicht
  • Zur Entspannung von Stresssituationen: Atemtraining
  • Bewegung, Joggen (vorher nichts trinken, am besten am frühen Morgen)
  • Krafttraining, Beckenbodentraining
  • Blasentraining

Was ist nicht zu empfehlen?

  • Medikamente
  • B.-Injektionen (Nervengift! Name dürfen wir nicht nennen, Zensur!)
  • Operativer Eingriff mit Einsetzen eines Geräts, das die Nerven stimuliert

Inkontinenzprodukte:

  • Slipseinlagen oder kunststoffbeschichtete Unterwäsche