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Giftige Chemikalien in Tampons

Eine aktuelle Studie der UC Berkeley hat ergeben, dass Tampons verschiedener Marken giftige Metalle enthalten, darunter Blei, Arsen und Cadmium. Die in der Zeitschrift Environment International veröffentlichte Studie weist auf potenzielle Gesundheitsrisiken aufgrund der hohen Saugfähigkeit der Vaginalhaut und der weit verbreiteten Verwendung von Tampons hin.

Eine Verbraucherstudie von Mamavation verschärfte die Bedenken zusätzlich. Sie ergab, dass 22% der getesteten Tampons PFAS-„ewige Chemikalien“ enthielten, die für ihre Persistenz in der Umwelt und ihre Verbindung zu schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen bekannt sind. Im Rahmen der Studie wurden 23 Tamponmarken getestet und Hinweise auf PFAS sowohl in Bio- als auch in Nicht-Bio-Produkten gefunden.

Die Belastung mit giftigen Metallen und PFAS wird mit gesundheitlichen Problemen wie Demenz, Unfruchtbarkeit, Krebs und Störungen des Hormonhaushalts in Verbindung gebracht. Die Ergebnisse unterstreichen die dringende Notwendigkeit für Hersteller, Menstruationsprodukte streng zu testen und zu kennzeichnen, um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten. Während die Forschung fortschreitet, wird den Verbrauchern geraten, sich über die von ihnen verwendeten Produkte zu informieren und vorsichtig zu sein.

Generell sind Hygieneprodukte aller Art betroffen, also auch Slipeinlagen.

Medical Express, 4. Juli 2024 | Mamavation, 26. Oktober 2022

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