Fünf Dinge, die sterbende Menschen bereuen

Die australische Krankenpflegerin Bronnie Ware schreibt in ihrem Buch, dass viele Menschen, die sie in den letzten Tagen ihres Lebens betreute, fünf Wünsche äusserten:

  1. Ich wünschte, ich wäre mutig genug gewesen, mir selbst treu zu bleiben.
  2. Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.
  3. Ich wünschte, ich wäre mutig genug gewesen, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
  4. Ich wünsche, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.
  5. Ich wünschte, ich hätte mir selbst mehr Glück zugestanden.

Ähnliches haben wir in unserer Arbeit mit alten Menschen gehört. Ich ergänze:

  1. Ich wünschte, ich hätte meine Gesundheit (Krankheit) selber angepackt und nicht in fremde Hände gegeben.
  2. Ich wünschte, ich hätte nicht schon so früh Medikamente genommen.
  3. Ich wünschte, ich hätte schon früher genussvoll verzichtet, wenn ich gewusst hätte, wie fein und vielseitig gesunde Ernährung ist.
  4. Ich wünschte, ich hätte mehr Bewegung und Sport gesucht.
  5. Ich wünschte, ich hätte mich mehr über ganz kleine Dinge freuen können und wäre wohl fröhlicher durchs Leben gegangen.

Die Tiere sind cleverer als Menschen:

Unsere tierischen Freunde kennen dieses Bereuen nicht. Und sie können auch uns dabei helfen, ähnliche Erfahrungen zu vermeiden, indem sie uns zeigen, was wirklich wichtig im Leben ist:

  1. Tiere sind authentisch und bleiben sich stets treu. Katzen denken nicht, sie seien Löwen und ein Dackel träumt nicht davon, ein Pudel zu sein.
  2. Arbeit ist nicht das Ein und Alles unserer Tiere. Gemeinsame Zeit zum Spielen schon viel eher.
  3. Sie verleihen ihrer Liebe, Zuneigung und Freude ungehalten Ausdruck.
  4. Sie gehen in der Freundschaft mit ihrem Menschen voll auf.
  5. Sie gestatten sich selbst, glücklich zu sein, selbst wenn sie unvorstellbare Traumata erlitten haben.

Anmerkung: Je gleichgültiger, egozentrischer, fataler die Menschheit wird (gesteuert von Politik und Grosskonzernen), desto mehr scheint sie sich einem verhängnisvollen Ereignis anzunähern, dessen Widerspiegelung sich in der gesteigerten Ungeduld des Menschen zeigt („Flüchtlings“-Ströme, Kriege, Korruption, Aufstände, Verbrechen, Demonstrationen…).

Professor R. Sheldrake hat sich in seinem Buch „Denken am Rande des Undenkbaren“ auf seine Art ausgedrückt, wenn er sagt: „Sieht man denn nicht, dass der Himmel brennt?“

Nein, noch nicht, es braucht noch mehr…, bis es zu spät ist. «Hätte ich nur…», «Warum gerade ich…». Solche Aussagen hören wir immer wieder, wenn es zu spät ist. Doch ist es wirklich zu spät?

Nein, selten… Doch man muss etwas machen, handeln, nicht nur jammern.