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Eine schleichende Kastration der Männer und ihre Folgen

Gegen Ende des Jahrhunderts wurde klar, dass männliches Verhalten davon abhängt, dass um die Geburt genug Testosteron vorhanden ist. Wenn es dann fehlt oder wenn die Rezeptoren es nicht wahrnehmen können, wird sich das Individuum später nicht als Mann benehmen, auch nicht, wenn es genug Testosteron und einen männlichen Körper hat: Homosexualität ist weder Wahl noch Verbrechen. Sie ist hormonbedingtes Verhaltensmerkmal, welches durch Ärzte oder Gesetze nicht verändert werden kann.

Seit den Siebzigerjahren erschienen Berichte über Störungen der Geschlechtsdifferenzierung bei Fischen und Amphibien. Sie schienen nicht mehr zu wissen, ob sie Männchen oder Weibchen werden wollten, mit vermehrtem Auftreten von Intersexen. Angeschuldigt werden Hormone und hormonaktive Substanzen in den Abwässern.

Die Spermienzahl der westlichen Männer hat seit Mitte des letzten Jahrhunderts auf weniger als die Hälfte abgenommen um etwa 1 Prozent pro Jahr. Alarmierenderweise hat sich diese Abnahme inzwischen weltweit bestätigt und auf bis gegen 2 Prozent pro Jahr beschleunigt.

Aber auch dieser Unterschied der sogenannten anogenitalen Distanz zwischen Buben und Mädchen hat sich in den letzten Jahrzehnten verkleinert, die Buben sind weniger männlich. Das ist ein Hinweis, dass auch bei noch ungeborenen Buben weniger Testosteronwirkung vorliegt.

Nicht nur Fische, sondern auch menschliche Wesen wissen offenbar nicht mehr immer, ob sie Männchen oder Weibchen werden wollen.

Gemäss den Untersuchungen von Professorin Swan und anderen sind dafür Chemikalien verantwortlich, welche den Testosteroneffekt blockieren oder denjenigen der weiblichen Hormone verstärken. Für den Menschen bedeutsam sind vor allem Phtalate und Bisphenole, welche als Weichmacher oder Härter in fast jedem Plastik enthalten sind, daneben auch gewisse Pestizide und Brandhemmer.

Diese Substanzen sind teils extrem langlebig, überall und sogar in der Muttermilch vorhanden und reichern sich im Körper an.»

Professorin Swan und der Toxikologe Professor Wilks aus Basel raten deshalb übereinstimmend, alle in Plastik abgepackten Nahrungsmittel zu meiden, seien es Milchprodukte, Fleisch, Fertiggerichte, Tiefgekühltes oder Konserven in plastifizierten Büchsen.

Wie erwähnt haben Sexualhormone prägende Wirkungen auf männliches und weibliches Verhalten. Nun ist seit zwanzig Jahren eine vorher nie gekannte Genderdiskussion entstanden über Definition, Einteilung, Rollen und Rechte der Geschlechter.

Männer sind nach den genannten körperlichen Befunden flächendeckend einer zwar milden, aber zunehmenden chemischen Kastration unterworfen und zwar sowohl vor als auch nach der Geburt. Es kann gar nicht anders sein, als dass dadurch auch männliche Verhaltensmuster abgeschwächt werden.

Und Ueli Maurer und seine Genossen, welche vorgeben, diese Woke-Kultur zu bekämpfen, sind eigentlich deren Ursprung. Denn sie verteidigen die Freiheit der Industrie, unsere Nahrung und Umwelt zu vergiften. Neulich lehnten sie beispielsweise die Initiativen zu Trinkwasser und Pestiziden ab – der Bock, der sich als Gärtner aufspielt.»

Bei Bedarf klären wir in unseren Beratungen weiterhin auf, was auch noch sehr schädlich ist und immer wieder vergessen wird.