Die Krebsbehandlung hat mich aus dem Leben gerissen

Lieber Herr Schudel

Wenn Sie diese Zeilen lesen bin ich bereits gestorben. Meine Frau wird Ihnen nach meinem Ableben diesen Brief zusenden, zur Veröffentlichung in Ihrem News-Blog.

Vor Jahren war ich bei Ihnen mit Schmerzen im unteren Rücken und Ausstrahlung ins linke Bein. Sie haben mir dazumal erklärt, dass ich an einem Ischiasschmerz leide. Und es sei nicht der vom Arzt diagn. Bandscheibenvorfall. Ihre Therapie habe ich leider nicht umgesetzt und liess mich an der Bandscheibe operieren, drei Mal. Erst nach dem dritten Mal habe ich an Ihre Vorführung in der Sprechstunde gedacht und prompt gingen die Schmerzen zurück, bis zur Schmerzfreiheit.

Als ich Sie dazumal auf meine vergrösserte Prostata ansprach haben Sie mich über eine gesunde Ernährung aufgeklärt. Leider habe ich auch dies nicht umgesetzt.

Im letzten Jahr liess ich mich wieder vom Arzt durchchecken. Ein paar Tage später bekam ich einen Anruf von seiner Assistentin ich soll doch nochmals vorbeikommen. Bei diesem Gespräch habe ich erfahren, dass meine PSA-Werte sehr hoch seien und er würde mich zu einem Spezialisten überweisen. Ein Onkologe! Das war wie ein Hammerschlag, Panik tauchte auf.

Wieder Zuhause durchstöberte ich zahlreiche Internetseiten, medizinische und alternative, auch Ihre Internestseite habe ich studiert, vor allem alles ums Thema Krebs. Wem soll man Glauben schenken. Kann es wirklich so schlimm sein oder werden, wie die alternativen Meinungen sind. Meine Familie meinte, ich müsse doch unbedingt wissen, ob ich Prostatakrebs habe oder nicht.

So liess ich dann bei meinem Onkolge eine Biopsie machten. Und es kam wie ich schon vermutet habe. Das Ergebnis einige Tage später: Prostatakrebs. Der Onkologe erklärte mir die Möglichkeiten, entweder nichts machen, dann lebe ich noch ein paar Jahre wahrscheinlich gut, oder operieren. Die Operation sei in der Regel erfolgreich.

Ich liess mich drei Wochen später operieren. Die Prostatadrüse und Lymphknoten wurden entfernt. Nach der Operation kam der Onkologe zu mir und hat mir beruhigend gesagt es sei alles gut gegangen. Ein Aufsteller.

Natürlich musste ich mit allen Nebenwirkungen leben, die ein Verlust der Prostatadrüse auslösen. Aber ich lebte und war zuversichtlich. Die nächsten Wochen lebte ich soweit gut.

Nach etwas über drei Monaten ging ich zur Kontrolle. Da es mir gut ging, machte ich mir keine Sorgen. Es dauerte und ich musste warten und warten. Dann kam der Onkolge und meinte, dass das Blutbild nicht so gut sei, ich müsse noch ins CT.

Sie wissen was jetzt kommt, Sie beschreiben es auf Ihrer Internetseite perfekt: Herr W. Sie haben einen sehr aggressiven Krebs, mehrere Metastasen haben sich gebildet. Er zeigte mir die CT-Bilder, doch ich wollte sie nicht sehen.

Nun müssen wir ein Che. (Name dürfen wir nicht mehr schreiben, Zensur)-Therapie, also eine Gift-Therapie zur Vernichtung der Krebszellen durchführen. Und wir beginnen auch mit Bestrahlungen. Ich bekam eine Liste mit Terminen und wurde nach Hause entlassen.

Den Krebs bekämpfen, kam mir in den Sinn, beschrieben auf Ihrer Internetseite. Schlussendlich habe ich meinen ganzen Körper bekämpft und vernichtet.

Ui, die OP war erfolgreich, aber jetzt exploderiert alles. Alle um mich herum, meinten, ja das müsse ich unbedingt machen. Sie kennen Betroffene, die haben eine Che.-Therapie ohne Probleme überstanden und leben seit Jahren gesund weiter.

Heute weiss ich, dass das Geschwätz ist, denn niemand überlebt eine richtige Che.-Therapie. Bereits nach der ersten Giftladung spürte ich in meinem Körper wie alles zerstört – zerfressen – wurde. Finger- und Fussnägel verfaulten, Haare verlor ich büschelweise, ewige Übelkeit, Kotzen, Durchfall, Zahnfleischbluten, Schmerzen und noch mehr Schmerzen und vieles, vieles mehr. Ich wurde aus dem Leben gerissen. Vorher ging es mir sehr gut. Doch nun wurde ich zum Sterbenden. Keiner kann sich die Nebenwirkungen vorstellen, der es nicht selber erlebt hat. Man verreckt langsam und doch liess ich noch weitere Che.-Therapien und Bestrahlungen machen.

Nach weiteren Untersuchungen hörte ich, dass die Krebstumore zurückgegangen sind, dafür sind andere weitergewachsen. Was war korrekt? Eines war mir klar, ich werde nicht an Krebs sterben, sondern bereits früher an den Behandlungen. Meine immer stärker werdenden Schmerzen von den Behandlungen wurden mit Morph. (Zensur) versucht zu lindern.

So ging es rund ein halbes Jahr und ich spürte den Tod in meinem Nacken, er wird bald kommen.

Das Ende meines Lebens wird Ihnen meine Frau schreiben.

Ich verabschiede mich und gehe auf meine letzte Reise.

Herzliche Grüsse
Anton, 57jährig

Lieber Herr Schudel

Ich sende Ihnen diesen Brief von meinem Mann, der vor ein paar Wochen an Krebs gestorben ist. Er starb kurze Zeit nach diesen Zeilen an Sie. Mit immer mehr Morph. wurde er von seinen Schmerzen erlöst und konnte sterben. Erst als ich seine Unterlagen durchsah, fand ich Ihre Unterlagen, die Sie ihm geschickt haben, mit allen Informationen zur Ernährung, zu Schmerzen usw.

Doch es ist halt mal so, er wollte nichts ändern.

Auch von mir herzliche Grüsse
Liliane W.

Meine Anmerkung: Zuerst einmal vielen Dank für den Brief und mein Beileid.

Ich musste den Brief etwas kürzen und vor allem Namen und Medikamente entfernen. Leider sind uns die Hände gebunden und wir dürfen nicht alles so schreiben, wie es eigentlich veröffentlicht werden müsste. Wir stehen unter massiver Überwachung und werden immer wieder zensuriert, d.h. unsere Werbung wird abgelehnt und wir verlieren massiv im Ranking bei Suchmaschinen.

Immer wenn Sie wissen wollen, ob Sie Krebs haben und eine Biopsie machen lassen, kann es so enden wie oben beschrieben. Sobald Krebszellen in den Blutkreislauf gelangen, können Metastasen entstehen. Das weiss jeder Arzt, doch es ist sein Job. Es wird auch abgestritten, dass so Metastasen entstehen können. Metastasen wachsen nicht, wenn Sie ein intaktes Immunsystem haben, doch dann taucht auch kein Krebs auf. Tumore sind hochintelligent, man kann sie nicht «plagen», reinchneiden, abschneiden usw. Sie vermehren sich dann blitzartig. Sie können auch keine Entzündungen herausschneiden, wie immer wieder gemacht wird. Die Entzündung taucht wieder auf. Entzündungen sind Vorstufen von Krebserkrankungen und müssen ernst genommen werden.

Dieser Brief und unsere Informationen sollen Sie nicht abhalten ärztliche Hilfe anzunehmen!

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