Zöliakie

Bei der Zöliakie handelt es sich um eine Unverträglichkeit von Gluten, einem Protein, das in Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste vorkommt. Bei den Betroffenen führt dies zu einer chronischen Entzündung des Dünndarmes (Darmzotten). Bauen sich die Darmzotten ab, kommt es meist zu einer *Malabsorption mit entsprechenden gesundheitlichen Problemen. Die Therapie besteht in einer lebensbegleitenden glutenfreien Ernährung, d.h. in einem Verzicht auf Brot, Teigwaren und alle Produkte, die auf der Basis von Getreide mit Gluten hergestellt sind.

Zöliakie
Nun folgte eine gute Frage.

Haben Betroffene wirklich
nur eine «Gluten»-Intoleranz?

Es ist nicht nur eine «Gluten»-Intolerenz, die wir entwickelt haben. Es ist eine «GVO- mit Pestiziden-Nahrungsmittel- und zuviel Gluten-Unverträglichkeit». Wir essen einfach keine echten Lebensmittel mehr. Wir essen heute künstlich, verarbeitet, kaputt gemachte Lebensmittel. Wir bereichern unsere Lebensmittel mit Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Mineralöl, Farbstoffen, E-Nummern, Hormonen, Antibiotika und Medikamente aller Art usw. So werden die Lebensmittel zu toten chemischen, vergifteten Nahrungsmittel, die einfach Magen und Darm verstopfen und schädigen.

Produkte aus dem vollen Korn liefern wertvolle Ballaststoffe und Nährstoffe und wirken sich daher postitv auf die Gesundheit aus.

*Malabsorption ist eine Verdauungsstörung, bei der die Aufnahme von Nährstoffen und/oder Vitaminen über den Darm in das Blutgefässsystem beeinträchtigt ist. Als Ursachen kommen u.a. mangelnde Enzym-Aktivität (weil wir alles kochen, anbraten, verbrennen, dämpfen), chronische Darmentzündungen oder die operative Entfernung von Darmabschnitten Kurzdarmsyndrom in Frage. Die Symptome der Malabsorption können von Befindlichkeitsstörungen wie Blähungen und Bauchschmerzen bis hin zu schweren Mangelsyndromen mit Anämie, Muskelschwäche und Gewichtsverlust führen. Man spricht auch von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Diese essen wir uns jedoch auch an.

Ein Besuch bei uns in der Sprechstunde ist nicht notwendig. Verzichten Sie immer auf die oben genannten Nahrungsmittel und es wird Ihnen besser gehen. Sollte das nicht der Fall sein, kommen Sie zu uns in die Sprechstunde. Wir bringen wieder Ruhe in Ihren Magen-Darmtrakt.

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