Das unsägliche Leid der Weihnachtsgänse

Kein anderes Weihnachtsgericht steht mehr für Weihnachten als die Gans. Wirtschaftliche Interessen stehen bei der Haltung von Nutzgeflügel aller Art im Vordergrund. Gefährliche Keime und geplatzte Mägen – Staphylokokken wurden in Mastgänsen aus Polen und Ungarn gefunden. Gerade resistente Staphylokokken sind als tödliche Krankenhauskeime bekannt. In verantwortungsloser Mast werden sie regelrecht gezüchtet. 

Wer Mastgänse im Discounter für zehn Euro kauft, muss sich im Klaren sein: Diese Preise sind quersubventioniert – durch tierquälerisch erzeugte Daunen und Stopfleber. Tierquälerei und reichlich Medikamente gehören mit dazu, wenn wir uns den köstlichen Braten für ein paar Euro leisten.

Haben Sie je darüber nachgedacht, was die Weihnachtsgans, bevor sie auf Ihrem Tellern landet, für Qualen mitgemacht hat?

Angesichts der Qualen, die Mastgänse durchmachen müssen, sollte man sich kritisch fragen, ob es auch in diesem Jahr tatsächlich wieder eine Gans zu Weihnachten sein muss.

Woher kommen diese Gänse und wie ist deren Haltung?

Haben Sie schon einmal etwas von Lebendrupf gehört? Zwar ist auch in Polen und Ungarn der Lebendrupf offiziell verboten, doch gab es in der Vergangenheit immer wieder Berichte, laut denen die EU-Richtlinien nicht eingehalten wurden.

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Quelle: netzfrauen.org

Mahlzeit und frohe Weihnachten. Warum nicht auch für Tiere, die wir so lieben und schön finden, wenn sie noch leben…?