Cortison in Gelenke haben keinen Nutzen, können jedoch Schaden anrichten

Immer wieder lassen sich Schmerzpatienten mit Cortisonspritzen und -Tabletten behandeln. Auch wenn sie keine Wirkung spüren und dem Arzt glauben, der meint, es braucht halt Zeit.

«Es gibt keinen Wirkungsnachweis, trotzdem wird immer noch gespritzt», erklärte Professor Marcus Schiltenwolf, Leiter der Abteilung für Konservative Orthopädie und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Heidelberg, in der Süddeutschen Zeitung.

Bei einer Entzündung kann Cortison helfen, jedoch nur kurfristig.

Cortison fördert Knochenveränderungen bis zur Osteoporose. Rasch fortschreitender Gelenkraumverlust, also der Abstand in den Gelenken wird kleiner und kleiner. So verschafft sich der Arzt Arbeit, denn ein künstliches Gelenk kann nur noch helfen. So wird Arthrose gefördert.

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