Clever: Jedem Patienten sein eigenes Medikament

Laut der Krebsindustrie ist jeder Krebs anders. Durch die Analyse des Erbguts lässt sich jeder Tumor nun individuell behandeln. Die Zukunft der Medizin ist deshalb personalisiert.

Warum – tatsächlich?

Nicht weil jeder Krebs anders ist und die Industrie dann tatsächlich das passende Medikament aus der Schublade zaubern kann. Sondern zur Bereicherung für die Krebsindustrie. Die Analyse des Erbguts kostet Geld – 1’000 Franken. (Die Fehlerquelle wird gleich hoch sein wie im ganzen Gesundheitswesen, also recht hoch.) Die Medikamentenpreise können ins unermässliche steigen. Es werden CT-Bilder angefertigt, die auch viel Geld kosten und den Körper mit mind. 1’000fachen Röntgenstrahlen bereichert. Der Krebs wird dadurch gefördert. Hinzu kommt die obligate Biopsie. Der Arzt meidet das Wort, er sagt Biopsieli. Es klingt dann harmlos oder er meint das müssen wir genauer untersuchen und schneidet in den möglichen Krebs. Die Gefahr so den Krebs in den ganzen Körper zu streuen ist extrem hoch.

Was nützt denn da noch eine personalisierte Medikation?

Es heisst so schön: Ein Medikament oder eine Therapie ist nicht bei allen Menschen gleich wirksam – bei einigen kann es zu gravierenden Nebenwirkungen kommen. (Das wissen wir jedoch schon seit 10’000 Jahren.) Ob eine Standardtherapie bei einem bestimmten Patienten wirkt, ist u. a. Zufall. (Man kann sich so oder so fragen: Was nützen überhaupt chemische Medikamente, was werden die personalisierten Medikamente überhaupt nützen?) Die personalisierte Medizin versucht, individuelle Behandlungsmassnahmen zu ermöglichen. Das Ziel: Jeder Patient erhält das für ihn hilfreiche Medikament in der richtigen Dosis und zum richtigen Zeitpunkt.

Heute werden bereits Krebserkrankungen, wie z.B. Dickdarmkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs und schwarzen Hautkrebs individuell behandelt. Der Erfolg ist gleich mager, wie wenn der Krebs nicht individuell therapiert wird.