Schwangerschaft

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Spätes Mutterglück: Die Risiken für Mutter und Kind

Die Zahl der Frauen, die erst über 40 bis über 50 Kinder bekommen, steigt stetig. Frauen wollen sich im Beruf verwirklichen, das ist ihr gutes Recht. Doch ist das für sie selber und ihr Kind irgendwie von Vorteil?

Nein, generell nicht. Vielleicht, dass genügend finanzielle Mittel vorhanden sind.

Risiken der Mutter während der Schwangerschaft

  • Schwangerschaft-Bluthochdruck
  • Präeklampsie (Auftreten einer Hypertonie (die Erhöhung eines Drucks oder einer Gewebespannung über die physiologische Norm hinaus) und Proteinurie (Proteinausscheidung mit Urin) in der Schwangerschaft. Die Präeklampsie ist eine Vorstufe der Eklampsie (tonisch-klonische Krämpfe und Koma) und muss deshalb so früh wie möglich erkannt werden.
  • Schwangerschafts-Diabetes
  • Bedarf für Bluttransfusion
  • Spitalaufeinthalt für mehr als 7 Tage
  • Rücken- und andere Schmerzen, Kopfschmerzen
  • Unwohlsein, Schwächegefühle
  • Bei falscher Ernährung Übelkeit und Brechen (das passiert jedoch auch bei jungen schwangeren Frauen)

Risiken für das Kind

  • Frühgeburt vor der 37. Woche – oder sogar vor der 32. Woche
  • Tiefes Geburtsgewicht, unterhalb der 5. Perzentile (ist in der medizinischen Statistik ein Mass für die Streuung einer statistischen Verteilung, die nach Rang oder Grösse der Einzelwerte sortiert ist. Es wird vor allem benutzt, um die Entwicklung der Körpergrösse und/oder des Körpergewichts von Kindern und Jugendlichen einzuschätzen.)
  • Mehrlingsgeburten
  • Krankheiten, die nach der Geburt zu sehen sind oder kurz danach auftauchen. Z.B. Neurodermitis, Arthritis, Allergien uvm. Die Kinder sind wesentlich anfälliger auf Krankheiten
  • Die Kinder genieren sich mit ihren alten Eltern, die ja schon Grosseltern sein könnten.

Bedenken Sie auch wieviel Gift (aus Ernährung, Medikamente, Umwelt, Rauchen) Sie Ihrem Kind mitgeben. Es heisst dann so schön, es sind halt die Gene…!? Doch die Gene verändern wir laufend mit unserem Tun und Lassen, mit Ernährung, mit Pestiziden, mit Medikamenten, mit zu wenig Bewegung, mit Stress usw.

Fazit: Wer eine gesunde, freudige Schwangerschaft erleben möchte und vor allem auch gesunde Kinder gebären will, plant die Schwangerschaft so früh wie möglich. Frau und Mann sollten bei der Zeugung mindestens ein halbes Jahr vorher völlig gesund sein und keine Medikamente nehmen müssen. Treiben Sie auch Sport und Krafttraining, so können Sie sich Rücken- und andere Schmerzen während der Schwangerschaft ersparen. Ernähren Sie sich auch gesund vor (auch der Mann) und während der Schwangerschaft. Wenn die schwangere Frau immer wieder mit Übelkeit geplagt wird, ist das ein gutes Zeichen, dass sie sich nicht gesund ernährt.

Schwangerschaft: Zu viele Ultraschallbilder?

Pro Schwangerschaft rechnet der Bund mit zwei Ultraschall-Bildern des ungeborenen Kindes. In der Praxis sieht das aber ganz anders aus: Normalerweise machen Ärzte fast immer mehr als zwei Ultraschalluntersuchungen. Die zusätzlichen Untersuchungen rechnen die Ärzte unter dem Posten «Komplikationen» ab.

Nun wird gestritten ob 2 oder 3 oder mehr Ultraschallbilder in der Schwangerschaft sinnvoll sind.

«Der Schwangerschafts-Ultraschall ist sicher nicht nutzlos. Aber man kann unter Umständen schon zu viel machen, wenn es dann zu Lasten der Kasse geht», erklärt im Radiobeitrag Roland Zimmermann von Gynécologie Suisse, dem Verband der Schweizer Frauenärzte.

Andererseits gebe der Ultraschall den Schwangeren Sicherheit – und Komplikationen wie Blutungen seien nun einmal häufig. Roland Zimmermann will dem Bund vorschlagen, künftig drei Baby-Bilder pro Schwangerschaft vorzusehen.

Was kein Thema bei Ultraschallbildern ist. Die Nebenwirkungen für das Baby im Bauch.

Schädigungen können unter anderem sein:

  • Veränderung der Erbsubstanz
  • Zellschädigung
  • erhöhtes Früh- und Todgeburtsrisiko
  • Wachstumsstörungen
  • Gehirnschädigungen
  • Störungen der Sprachentwicklung
  • erhöhtes Risiko für Herzfehler und Hyperaktivität
  • erhöhte Linkshändigkeit aufgrund ungünstiger Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung.Besonders gefährlich ist die Dopplersonographie, bei der die Durchblutung in kindlichen und mütterlichen Gefässen gemessen wird, der Vaginalultraschall und die extrem frühen Ultraschalle während der hochsensiblen Embryonalentwicklung zur Feststellung der Schwangerschaft.Diese frühen Ultraschalle sind nicht nur absolut unnötig (es gibt nun wirklich ungefährlichere Möglichkeiten, eine Schwangerschaft zu bestätigen), sondern zudem auch ausserordentlich gefährlich für das heranwachsende neue Leben. Ich kann nur dringend jeder Schwangeren raten, zu Beginn der Schwangerschaft erst einmal eine gute Hebamme aufzusuchen.

Quellen: medinside.ch und Zentrum der Gesundheit