Gehirn

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Darm und Gesundheit: Wie gesund sind Probiotika tatsächlich?

Viele sind der Meinung, dass Sie Ihren Darm ständig, also jeden Tag mit Probiotika versorgen müssen, um ein gesundes Immunsystem erhalten zu können oder zu bekommen. Die Werbung in den Medien unterstützen das mit sogenannten Gesundheitsjoghurts, Drinks und anderen Mittelchen.

In der Apotheke kann man Probiotika und Präbiotika kaufen und einnehmen. Die Beratung fehlt in der Regel. Diese Probiotikas sollen die Zahl der «guten» Darmbakterien erhöhen. Doch eine Einnahme kann auch und sogar sehr oft unerwünschte Nebenwirkungen auslösen.

Riesige Kolonien an Lactobacillus-Bakterien im Dünndarm produzieren grosse Mengen an D-Milchsäuren. D-Milchsäure wirkt toxisch auf Neurone im Hirn und beeinflusst dadurch das Gedächtnis, das Zeitgefühl und grundlegende Denkprozesse. Die Bewusstseinseintrübung folgt nach einem Essen und dauert zwischen einer halben bis zu mehreren Stunden an. Die zugefügten Bakterien tummeln sich nicht nur im Dickdarm – wo sie keine Probleme machen –, sondern ebenso im Magen und im Dünndarm: Die Probiotika bringen das Gleichgewicht der Darmflora durcheinander. Im Dünndarm werden normalerweise durch das dort typische Mikrobiom nur geringe Mengen an D-Milchsäure produziert, die für den Organismus kein Problem bedeuten. Lactobacillus aus den Probiotika setzen dagegen Zucker aus der Nahrung um und erzeugen dabei die D-Milchsäure: Die Substanz dringt durch die Darmwand ins Blut vor und gelangt darüber auch ins Gehirn. 

Quelle: https://www.nature.com/articles/s41424-018-0030-7

In unserer Sprechstunde erklären wir wie Sie gesund und erfolgreich die Darmflora wieder nach Antibiotika und Medikamenteneinnahme aufbauen. Somit sparen Sie Geld für teure Produkte, die eher krank machen als gesund.

Schädigung des Gehirns bei Kleinkinder: digiate Demenz

Kinder lernen durch Nachahmen, wobei vor allem die Eltern das Vorbild sind.

Wenn die Eltern mehrheitlich am Computer, am Smartphone oder vor dem Fernseher sind, verlangt schon das Kind danach. Verbringt ein Kleinkind viel Zeit am Bildschirm, verkümmern körperliche Aktivitäten wie Malen, Knetfiguren formen, Herumtollen, Klettern und weiteres. Solche Aktivitäten sind jedoch wichtige Impulsgeber, damit sich das Gehirn des Kleinkinds optimal entwickelt. Fehlen die vielfältigen Bewegungen in diesem Alter, werden gewisse Gehirnstrukturen nicht oder falsch aufgebaut. Das Denken, Lernen, Handeln und Planen bleibt dadurch zeitlebens auf der Strecke. Umso wichtiger ist es deshalb, dass nebst den Eltern auch die Schule diese kindlichen Entwicklungen fördert und sie nicht durch die flächendeckende Einführung von elektronischen Medien blockiert.

Quelle: http://www.natursoziologie.de/NS/alltagsreport-natur/jugendreport-natur-2016.html

Lernsoftware entmündigt die Schüler

Vonseiten der Politik und Leitmedien wird die digitale Bildung als Chance für individualisiertes Lernen propagiert. Das Schulbuch soll durch Lernprogramme auf elektronischen Geräten ersetzt werden. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der deutschen Bertelsmann-Stiftung, berichtet: „Die Software Knewton durchleuchtet jeden, der das Lernprogramm nutzt. Die Software beobachtet und speichert minutiös, was, wie und in welchem Tempo ein Schüler lernt. Anhand dieser gewonnen Daten versucht die Software die Schüler in eine vorgegebene Richtung zu „optimieren“. Dies führt zur Entmündigung der Schüler und ermöglicht letztlich den Aufbau eines Systems zur Steuerung des Menschen.

Quelle: Buch von J. Dräger / R. Müller-Eiselt, 2015: Die digitale Bildungsrevolution: „Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können“ | www.s-oe-s.de/aktuelles/themenabend-mit-peter-hensinger- das-smartphone-mein-personal-big-brother/

Die digitale Bildung führt nicht zu besserem Lernen

In Australien wurden nach einer schlechten Bewertung im PISA-Ranking im Jahr 2012 ca. 2,4 Milliarden australische Dollar in die Laptop-Ausstattung von Schulen investiert. Seit 2016 werden die Geräte wieder aus dem Unterricht entfernt. Der Grund: Die Schüler haben alles damit gemacht, nur nicht gelernt. Ein Trend zurück zu traditionellen Unterrichtsmaterialien zeigt sich auch in Südkorea, Thailand, USA und der Türkei. Ein ähnliches Bild zeichnet ein OECD- Bericht aus dem Jahr 2015. Der Bericht zeigt, dass Schüler, die Computer sehr häufig in der Schule verwenden, sehr viel schlechtere Lernergebnisse aufweisen. In Ländern, die stark in die Digitalisierung investiert hatten, konnten keinerlei Verbesserungen in Lesen, Mathematik oder Wissenschaft festgestellt werden. Gemäss John Vallance, Direktor der Sydney Grammar School, einer der angesehensten Privatschulen Australiens, helfen für besseres verlangt schon das Kind danach. Lernen in erster Linie: qualifizierte Lehrkräfte, gut strukturierter Unterricht und traditionelle Unterrichtsmethoden.

Gesundheitsschäden durch WLAN im Klassenzimmer

Immer mehr Schulen führen iPads und Laptops im Unterricht ein, die über WLAN mit dem Schulnetzwerk verbunden sind. Mit dem Einsatz dieser Geräte sollen die Schüler für das Arbeiten in der modernen medialen Gesellschaft vorbereitet werden. Völlig ausgeblendet werden dabei die gesundheitlichen Folgen. Diverse Studien zeigen, dass die permanente Mikrowellenstrahlung durch WLAN und Mobilfunktelefone insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zu verschiedensten Beeinträchtigungen wie z.B. Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, ADHS oder gar Krebs führen können. Selbst das deutsche Bundesamt für Umwelt warnt davor, WLAN-Router in Räumen zu installieren, in denen sich dauerhaft Menschen aufhalten. Diese Gesundheitsrisiken sind demnach allgemein bekannt. In Anbetracht dieser Forschungsergebnisse ist der vermehrte Einsatz WLAN-basierter Lerngeräte nicht zu rechtfertigen.

Quelle: Artikel von P. Hensinger / I. Wilke, 2016:„Mobilfunk: Neue Studienergebnisse bestätigen Risiken der nicht-ionisierenden Strahlung“ | Presseinfo des Umweltbundesamt, Nr 26/2013: „Nichts für Kindernasen: Dicke Luft in Schul- und Wohnräumen“

Quelle: S&G Hand-Express

Das Thema könnte noch umfassender beschrieben werden. Ich denke, dass es sich lohnt das Buch zu lesen «Die digitale Demenz» von Manfred Spitzer. Warum? Weil unsere Kinder voll in der Demenz stecken! Sie sind vergesslich, begreifen nicht, was sie hören und lesen. Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden, kennen das Problem.

Gehirn: Lebensqualität verbessern

Bekannte Lebenserfahrung durch Forschung bestätigt: Wer sein Leben wirklich ändern will, der kann dies auch.

“Die moderne Hirnforschung hat nun etwas wesentlich tiefgreifendes nachgewiesen, und zwar, dass es bei länger anhaltenden Gefühlszuständen zu einer Neuordnung der dafür zuständigen Nervenzellenverbindungen im Gehirn kommt.

Das Gehirn baut sich also um und sendet andere Hormone und Neurotransmitter aus, so genannte Katecholamine; durch die permane Ausschüttung von Katecholaminen werden die Strukturen und die Funktionen von Organen verändert.

Das heisst, das Gehirn reagiert zum Beispiel auf unsere Sorgen und Ängste, auf Glücksgefühle und Euphorie – also auf alle unsere Gefühle und Überzeugungen – und bringt unseren Körper durch die Ausschüttung von anderen, neuen Katecholaminen dazu, sich zu verändern.

Wenn wir also beginnen, anders zu denken, zu fühlen oder wahrzunehmen, und zu neuen Überzeugungen kommen, entsteht mit Hilfe unseres Gehirns eine andere, neue Wahrnehmung, so wie ein anderer Bauplan in unserem Körper, der sich exakt nach unseren neuen Vorstellungen ausrichtet. Gleichzeitig ziehen wir neue andere Ereignisse in unser Leben.

Unser Leben kann sich also vollständig ändern – wenn wir es wollen.”

Quelle: @E. Saugstad facebook.com

Was da gemeint ist und welche Voraussetzungen wichtig sind, um die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, erfahren Sie in unserer Sprechstunde. Natürlich auch wie Sie Alzheimer vorbeugen und im Anfangsstadium heilen können.