Ärzte sollten ihre Approbation erst nach einem Marathonlauf bekommen

Ich zitiere Dr. Strunz (strunz.com):

Unvergessen die Buh-Rufe aus dem Saale, als ich vor 600 Ärzten forderte:

«Die Approbation als Arzt darf bekommen nur, wer einen Marathonlauf absoliviert hat».

Die Idee dahinter natürlich simpel und schlicht: Erfahrung schlägt Bücherwissen. Nur wer seinen Körper auch in Grenzsituationen einmal gespürt hat, kann verantwortlich einem leidenden Menschen (lateinisch patiens) Ratschläge geben. Ohne Körpergefühl, eigenes, erlebtes Körperbewusstsein ist Arztsein nicht möglich.

Diese Aussage können wir, ich und meine Frau, nur bestätigen. Wir sind selber Läufer und sehen, wie unser Körper reagiert, wie er funktioniert und was er alles aushält. Deshalb wissen wir von was wir sprechen. Wir lesen nicht nur Bücher und wissenschaftliche Arbeiten und erzählen das munter weiter. Nein, wir testen selber. Wir testen seit über 10 Jahren unser Wissen mit Menschen. Mit Menschen von jung bis alt. Unser Hauptwissen haben wir von älteren Menschen, die uns ihre Lebens- und Krankheitsgeschichte erzählen. Und das immer wieder. Das ist die beste Schulung, die Allerbeste. Theorie und Bücher sind toll, aber taugen im Alltag nicht immer.

Wir wissen auch, dass unsere Tests nicht wissenschaftlich halten, da wir keinen Doktortitel haben. Doch wir wissen, dass es bei Menschen, die leiden, sehr gut hilft. Das ist für unsere Klienten die Hauptsache. Nicht unnütze Zertifikate und Diplome, die man einfach mit «Auswendiglernen» kaufen kann. Das ist leider die Regel.