Freitag, März 1st, 2019

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Rückenschmerzen: Nicht nur Fast Food lässt das Hirn schrumpfen

sondern auch Aussagen, dass die Seitenlage beim Schlafen nicht gut ist. Die Embryostellung lasse Muskeln schrumpfen, verkürzen und dadurch würden wir Menschen an Schmerzen im Rücken leiden.

Hoppla, das behauptet ein deutscher Therapeut und Verkäufer von Faszienrollensets und Co. Zusätzliche Begründung: Der Mensch sitze schon genug, dann müsse er nicht auch noch im Bett stizend liegen. Das stimmt durchaus, ist doch dann eher ein Problem, dass wir mehr Bewegung suchen und weniger sitzen sollten.

Wir werden wöchtenlich darauf angesprochen, ob das stimmen könne.

Jeder Mensch, der sich krank und schlecht fühlt geht automatisch in die Embryostellung. So sucht er Schutz. Das ist ihm bekannt von Kindheit an.

Eine Embryiostellung – mit der Dehnung im Rücken – sorgt dafür, dass muskuläre Schmerzen im Lendenwirbelbereich oder sogar weiter oben gelöst werden. Sogar Bauschmerzen gehen zurück. Also, diese Stellung ist schmerzlösend und nicht schmerzfördernd. Kaum jemand liegt die ganze Nacht so. Die Seitenlage ist auch mit gestreckten Beinen möglich und viele liegen immer wieder auf dem Rücken. Bauchlage ist nicht optimal.

Die Seitenlage im Hohlkreuz ist nicht zu empfehlen. Das kann Schmerzen verursachen oder fördern. Wenn Sie jedoch fit sind, können Sie liegen, wie Sie gerne möchten.

Braucht man ein Kissen bei Seitenlage zwischen den Beinen (Knien)? Nein, wenn Sie eine normale Figur haben brauchen Sie das nicht. Bei Übergewicht, vor allem um die Hüfte kann es sinnvoll sein. Das kann jeder selber ausprobieren.

Glauben Sie nicht alles, was auf Youtube-Filmchen und Büchern veröffentlicht wird. Auch wenn Sie meinen das seien Profis… ähhh Verkäufer von Rollensets usw. Diese Rollen sollen beschädigte Faszien heilen. So ein Unfug und die Leute glauben das noch.

Gebärmutterhalskrebs steigt trotz HPV-Impfstoff

Im April 2018 veröffentlichte Lars Anderson einen Artikel mit dem Titel Erhöhte Inzidenz von Gebärmutterhalskrebs in Schweden: Möglicher Zusammenhang mit der HPV-Impfung.

Das Zentrum für die Prävention von Gebärmutterhalskrebs in Schweden hat in seinem Jahresbericht eine erhebliche Zunahme der Inzidenz von invasivem Gebärmutterhalskrebs festgestellt, insbesondere in den zwei Jahren 2014 und 2015. Er hat die Daten anhand derselben statistischen Datenbank nach Alter gruppiert des National Board of Health and Welfare, wie von den Autoren des oben genannten Berichts verwendet. Bei Frauen im Alter von 20 bis 49 Jahren war der Anstieg der Inzidenz von Gebärmutterhalskrebs am ausgeprägtesten, während bei Frauen über 50 keine offensichtliche Zunahme beobachtet wurde.

In seiner gesamten Arbeit deuteten die Daten darauf hin, dass seit Inkrafttreten der HPV-Impfung im Jahr 2006 die Inzidenz von Gebärmutterhalskrebs von insgesamt 202 Fällen im Jahr 2006 auf insgesamt 317 Fälle im Jahr 2015 angestiegen waren.

Um diesen Anstieg weiter zu erklären, gab Anderson mehrere mögliche Erklärungen.

Eine Änderung der Routine oder andere technische oder methodische Änderungen während des Untersuchungszeitraums können die gemeldete Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs aufgrund von Änderungen der Empfindlichkeit der Diagnosewerkzeuge beeinflussen. Die gemeldete Veränderung der Inzidenz bei jüngeren Frauen und die Tatsache, dass der Anstieg in den meisten Kreisen in Schweden festgestellt wurde, sprechen gegen diese Erklärung. Eine solche Erklärung wurde von der NKCx auch nicht in ihrem Jahresbericht 2017 mit Daten bis 2016 gegeben. Vor kurzem, als die schwedischen Medien die Zunahme der Inzidenz von Gebärmutterhalskrebs erörterten, konnten die Gesundheitsbehörden die Zunahme nicht erklären.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die HPV-Impfung eine Rolle bei der Zunahme des Auftretens von Gebärmutterhalskrebs spielen könnte. Etwa 25% der Gebärmutterhalskrebserkrankungen haben einen raschen Beginn von etwa 3 Jahren, einschliesslich des Fortschreitens von normalen Zellen zu Krebs. Daher ist innerhalb kurzer Zeit eine Zunahme zu erkennen. Gard.-Impfungen (Zensur) wurde 2006 in Schweden zugelassen. 2010 begann die Impfung einer beträchtlichen Anzahl von Mädchen. Im Jahr 2010 wurden etwa 80% der 12-jährigen Mädchen geimpft. Zusammen mit 59% der 13- bis 18-jährigen Mädchen, die im gleichen Zeitraum durch das Aufholprogramm geimpft wurden, kann man sagen, dass die meisten Mädchen geimpft wurden.

Könnte die HPV-Impfung zu einem Anstieg des invasiven Gebärmutterhalskrebses führen, anstatt dies bei bereits infizierten Frauen zu verhindern, und damit die Zunahme der Krebserkrankungen erklären, die vom NKCx in Schweden gemeldet wurde? Die erhöhte Inzidenz bei jungen Frauen, die Möglichkeit einer Virusreaktivierung nach der Impfung, die von der FDA bei Frauen, die bereits onkogenen HPV-Typen ausgesetzt waren, erhöhte Anzahl prämaligner Zellen und der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Beginn der Impfung und dem Anstieg des Gebärmutterhalskrebses in Schweden könnte diese Ansicht unterstützen. Die Antwort auf diese Frage ist wichtig, um das Nutzen-Risiko dieses Impfstoffs richtig einzuschätzen. Um diese Frage zu lösen, sind weitere Studien erforderlich, die sich auf bereits mit HPV infizierte Personen konzentrieren.

Quellen: