Unser Lohn: ein zufriedenes Lächeln

gesunde Oma

Was gibt es schöneres als ein Lächeln als Dankeschön?

Zehn Jahren arbeiteten wir einen halben Tag in der Woche in einem Alters- und Pflegeheim, das seinen Namen verdient hat. Die Arztbesuche sind in dieser Zeit drastisch zurückgegangen, die Medikamente ebenfalls. Der Arzt fragt sich schon längere Zeit, was ist los in diesem Heim?

Wir wurden bei einem Vortrag über Schmerzen, den wir vor über zehn Jahren in unmittelbarer Nähe eines grossen Spitals gehalten haben, angefragt, ob wir nicht Interesse hätten, etwas ganz spezielles auszuprobieren. Im Trubel der Veranstaltung hatten wir keine Zeit weiter zu fragen, um was es denn gehen würde. Wir wurden jedoch neugierig und schon wenige Tage später sassen wir an einem Tisch mit den Inhabern eines Alters- und Pflegeheims.

Bei einem Rundgang sahen wir, wie die Bewohner freudlos, zugeknallt von Medikamenten, den Tag verbringen müssen. Viele in Rollstühlen, andere gingen an Krücken, kaum ein Mensch konnte aufrecht gehen. Die Augen von den Pillen und Spritzen trübe gefärbt, leblos…

Die MitarbeiterInnen waren freudlos bei der Arbeit, sie mussten einfach ihren Job machen… funktionieren…

Zurück im Besprechungsraum kam die zögerliche Frage, ob wir nicht Interesse hätten ihnen zu helfen. Sie möchten wegkommen von der ständigen Medikamentenabgabe und der ewigen Panikmache des Arztes, wenn jemand die Pillen nicht mehr schlucken will. Sogar, wenn jemand in Ruhe sterben wollte.

Das hat uns natürlich sehr interessiert. Wir gingen zurück in unsere Praxis und überlegten, wie wir helfen können. Doch auch wir sollten einen Nutzen daraus ziehen können. Wir sahen sehr bald ein, dass das unsere grosse Chance ist, uns an der Front mit älteren Menschen weiterzubilden.

Und so kam die erfolgreiche Zuammenarbeit zustande. Zuerst engagierten wir uns eine ganze Woche mit Gesprächen. Danach stellten wir ein vollkommen neues Konzept zusammen und involvierten alle MitarbeiterInnen, zuletzt auch die Bewohner selbst. Natürlich waren sie zu Beginn skeptisch, einige wollten nicht sofort mitmachen, sie warteten ab.

Doch schon bald ging ein frischer Wind durchs Heim. Die Bewohner merkten plötzlich, dass es ihnen besser und besser ging. Medikamente wurden langsam heruntergefahren. Der Arzt wurde ebenfalls mehr gefordert. Er musste vermehrt Blutwerte und die Bewohner besser untersuchen als vorher… Mit Wischiwaschi-Diagnosen waren alle nicht mehr zufrieden. Und siehe da, die Medikamente konnten bei vielen Bewohnern um 70 % bis sogar 100 % gesenkt werden.

Unser Hauptanliegen war die Schmerzlinderung und Schmerzfreiheit der Bewohner. Da viele Medikamente Schmerzen auslösen oder fördern und zahlreiche andere, oft auch ernsthafte Nebenwirkungen auslösen, mussten wir Wege finden, Beschwerden und Krankheiten an der Wurzel anzupacken. Das ist uns schon nach kurzer Zeit gelungen. Für uns eine Bestätigung unserer Living Nature® Schmerzfreitherapie-Philosophie, die wir bei unseren Klienten ebenfalls mit grossem Erfolg anwenden.

Fazit: Wir haben in diesen 10 Jahren mehr gelernt als in einem Medizinstudium. Sicher kennen wir uns nicht aus in Medikamenten und wir können auch keine Diagnosen stellen (das ist Arztsache) und vieles andere auch nicht, doch wir können in wichtigen Dingen im Leben helfen. Freude zu finden, Schmerzen konkret zu lindern… und vieles, vieles andere auch. Wir hörten Lebens- und Krankheitsgeschichten, Leid, Freude…, unendlich viel. Wir hörten auch immer wieder von den meckernden Verwandten der Bewohner, die wohl hofften… Na ja, jeder kann sich das Ende des Satzes selber denken. Vieles hat uns bereichert.

Foto: fotolia.com

Weitere Projekte

Weitere Alters- und Pflegeheime in Nord- und Süddeutschland, Österreich und Tirol haben unser Konzept übernommen. Doch aus Zeitgründen können wir nicht noch mehr Beratungen durchführen.

Ein Dankesbrief einer alten Dame…

Ein Dankesbrief einer Plegerin, heute Ärztin in einer Klinik…

Anmerkung: In diesen zehn Jahren hatten wir die Möglichkeit eigene Forschungen durchzuführen. Forschung ist etwas übertrieben, wir sind ja keine Mediziner oder Forscher von Beruf her. Doch wir konnten gut testen, was einen geschwächten, schmerzenden Körper stärkt und Schmerzen gut lindert. So Z.B. wirkte Lachen, spezielle Musik, Freude, frohe Umgebung, Malen, gewisse Nahrungsmittel, Musik spielen, Interesse für etwas zeigen, die richtige Bewegung uvm. hervorragend.

Zudem hatten wir direkt Einblicke in Forschungen und sahen wie wir mit unserer Ernährung unser Gene selber verändern. Das in kürzster Zeit. Es war sehr beeindruckend. Die ganze Genforschung ist hoch interessant, doch äusserst schwierig einen klaren Nutzen daraus ziehen zu können. Weil sich Gene immer verändern können. Eine weitere Forschung hat uns ebenfalls sehr beeindruckt: Unsere Muskeln, wenn Sie korrekt ernährt werden und vorhanden sind, somit bestens funktionieren können, wirken wie ein zusätzliches Immunsystem. Muskeln können bei Verletzungen, wie z.B. Zerrung, bis zu 400 Botenstoffe zur Heilung abgeben. So leiden Betroffene nur eine kurze Zeit. Andere die schlecht ernährte und kaum Muskeln haben, leiden über Wochen und Monate an der Verletzung.

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